Wiedergeburt einfach erklärt
|
| Autor |
Beitrag |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/07/2009 12:10:33
|
Lucy
Beigetreten: 24/08/2007 21:44:20
Beiträge: 26
|
Hallo, alle zusammen!
Ich möchte euch darauf hinweisen, dass mein Autor aktuelle Fragen, die ihm auf seinen Vorträgen und Lesungen gestellt werden, auch in der Rubrik BLOG beantwortet. Eine häufige Frage ist, wie das Phänomen "Wiedergeburt" mit meinen Gedanken vereinbar sei. Vor allem auch deshalb, weil ich heute nicht mehr an ein Leben nach dem Tod glaube.
Im Grunde habe ich eine sehr einfache Erklärung für das Phänomen "Wiedergeburt": Diese Menschen durften (zum Beispiel in einem Traum oder in einer Meditation oder in einer Nahtoderfahrung) kurz einen Blick ins Jenseits werfen. Sie wissen plötzlich etwas aus dem Leben eines anderen Menschen und interpretieren das irrtümlicherweise als ihr eigenes, früheres Leben.
Das Jenseits ist ein riesiger Speicher von aller Liebe und allem Wissen. Wer kurz einen Zugriff auf diesen Speicher hatte, könnte also durchaus etwas über das frühere Leben einer anderen Person erfahren haben. Daraus den Schluss zu ziehen, dass es sich dabei um ein eigenes, früheres Leben gehandelt habe, wäre jedoch viel zu voreilig.
Auf ähnliche Weise lässt sich übrigens auch erklären, warum Nahtoderfahrene häufig berichten, dass sie bereits verstorbene Angehörige oder Freunde "gesehen" hätten. Nun, gesehen haben sie sicher nichts, denn zum Sehen brauchen wir unsere Augen. Aber es kann doch durchaus sein, dass ein Nahtoderfahrener plötzlich etwas über seinen verstorbenen Vater weiß, was er vor seiner Nahtoderfahrung noch nicht wusste. Ich kennen einen Menschen, der nach seiner Nahtoderfahrung plötzlich wusste, dass er nicht der leibliche Sohn seines bereits verstorbenen Vaters sei, was sich dann auch als wahr herausgestellt hat. Daraus den Schluss zu ziehen, dass er während der Nahtoderfahrung seinem verstorbenen Vater "begegnet" sei und sein Vater ihm das "mitgeteilt" habe, wäre jedoch wieder viel zu voreilig. Vielleicht durfte er nur kurz einen Zugriff auf das Wissen seines Vaters haben.
Auf diese Weise lassen sich die Phänomene "Wiedergeburt" und "Begegnung mit Verstorbenen" ganz einfach erklären. Und Einfachheit war für mich schon immer ein Schlüssel zur Wahrheit. Auch in meinen drei Büchern komme ich stets mit wenigen, einfachen Annahmen aus.
Der Gedanke, dass das Ich unsterblich sei, ist ein lang gehegter Menschheitstraum. Aber es ist eben nur ein Wunschgedanke! Gott hat die Schöpfung wohl kaum so angelegt, dass das Ich am wichtigsten ist. Sobald wir es schaffen, die absoluten Werte wie die Liebe und das Wissen höher einzustufen als das Ich, fällt das Loslassen vom Ich nicht mehr so schwer. Die Buddhisten haben es diesbezüglich einfacher als die Christen, denn im Buddhismus ist das Ich ohnehin nur eine Illusion.
Herzlichst
Eure Lucy
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/07/2009 13:00:04
|
udo8sam
Beigetreten: 23/08/2007 08:20:41
Beiträge: 7
|
Liebe Lucy,
ich hab's ja gewusst. Du steckst die großen Philosophen alle in die Tasche. Eine so einleuchtende Erklärung für die Wiedergeburt habe ich bisher nirgendwo gelesen.
Meine Hochachtung
udo8sam
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 23/07/2009 12:29:15
|
Lars
Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
|
Liebe Lucy,
wie willst Du den menschlichen Antrieb zum Erwerb von Wissen und Liebe erklären? Einfach nur mit: Der Mensch denkt, Gott lenkt?
Wir suchen nach einem Mechanismus der ALLES, bzw. zunächst die Menschheit erklärt. Irgendetwas müsste es doch geben und irgendetwas oder irgendwer sollte dafür verantwortlich sein.
Im Wesentlichen ist der Mensch während seines Lebens nur mit der Entwicklung seines Denkens beschäftigt.
Reduziert auf die menschliche Existenz stellt sich bei Ablehnung des Reinkarnationsgedankens (ob der nun bewusst oder unbewusst in uns steckt...) die Frage, was geschähe wenn der Mensch auf Liebe, Mitgefühl, speziellen (moralischen) Wissenserwerb usw. verzichtet und sein Denkorgan mit allerlei Skrupellosigkeit beschäftigt, dabei sein Leben mit Geld- und Machtgier, Egoismus, Leben auf Kosten anderer, ... ausfüllt?
Die Theorie der Wiedergeburt ist insofern schlüssig, als dass jene einen Mechanismus aufzeigt, die das Funktionieren der Welt erklären kann. Diesbezügliche Forschungen kann man auch nicht einfach wegwischen.
Solange nichts Gegenteiliges erforscht ist, halte ich Argumente die sich gegen eine bestimmte Weltanschauung richten, für sehr problematisch.
Im Endeffekt geht es doch darum, dass der (atheistische) Mensch, der sich als am weitesten entwickelt hält, keine über ihn stehende Intelligenz akzeptiert.
Ich denke, wir sind alle Teile des kosmischen Bewusstseins, welches, wie auch immer, in Bewegung ist und sich ständig weiterentwickelt.
Wir haben doch schon festgestellt, dass das Nebeneinander unzähliger Denkrichtungen auf einen gemeinsamen Nenner hinzielt.
Unschön empfinde ich Behauptungen, die Ansichten von Andersdenkenden plump untergraben. Bei meinen Ausführungen halte ich mich immer an meine persönliche Meinung, die logischerweise einer ständigen Entwicklung unterworfen ist und sich auch verändern kann.
Solange Weltanschauungen, die ich mal als geistige Wissenschaften bezeichnen will, meinen kritischen Fragen standhalten, gibt es für mich keinen Grund zur Ignoranz.
Wenn jemand seinen (von Gott geschenkten) Geist, also seine Fähigkeit zum Denken, seine wie auch immer erworbene Position in der Gesellschaft (Status) irrtümlich mit seinem ICH identifiziert und ihn als SEIN Eigentum betrachtet, wird irgendwann mal auf die Nase fallen.
Bedauerlicherweise tun das die Meisten, daher glaube ich, dass wir nicht die Krone der Schöpfung sind, eben nur Spielfiguren im kosmischen Bewusstsein.
VG Lars
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 10/08/2009 09:35:11
|
|
Anonymous
|
hallo lucy
ich bin neu hier.
ich habe viel zu schreiben,deshalb ist das eine versuchs antwort.gruß toyo
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 10/08/2009 10:12:44
|
|
Anonymous
|
hat geklappt
also,ich habe deine drei bücher gelesen,gratulation.
bis auf zwei sachen bin ich deiner meinung.die wiedergeburt ist nicht einfach erklährbar,ganz im gegenteil,sie ist nicht besser und nicht schlechter erforscht als die nahtoderfahrung.ich habe mal eine rückführung machen lassen und hatte noch nie eine nte.es funktioniert.ich glaube das wir uns unsere aufgaben vorher selber stellen und die müssen wir dann bewältigen.
wenn wir dann einen status erreicht haben dann gehen wir ins licht.
bei der nte bekommen die rückkehrer gesagt "du hast noch eine aufgabe zu erfüllen"was dann kommen wird erfahren wir nicht.und das ist gut so.stell dir mal vor wir wüssten 100% das was kommt,das wir betraft werden für unsere fehler,dann bringt niemand mehr einen anderen um oder belügt oder betrügt jemanden,wir würden keine wale mehr abschlachten u.s.w.
wir würden im paradies leben.man erwartet von uns das wir glauben nicht das wir wissen.
gruß toyo
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/06/2011 10:30:51
|
Nina
Beigetreten: 21/06/2011 09:44:22
Beiträge: 1
|
Hallo Lucy,
ich habe gerade das Interview mit dem Autor des Buches in der PM gelesen und fand die Vorstellung mit der Seele, die zu Licht wird, schön. Ich habe leider noch keins der Bücher gelesen aber werde mir die bei der nächsten Gelegenheit kaufen.
Ich bin trotzdem so frei und stelle jetzt schon mal paar Fragen zum Thema Nahtod-Erfahrungen und Wiedergeburt:
Wieso sollte jemand Zugriff auf das Wissen seines Vaters bekommen? Man bekommt kurz Zugriff auf das große (unendliche? ) Wissen des gemeinsamen Ich (oder Wir) und man nimmt nichts besseres mit als die Information wer der leibliche Vater ist bzw. man nimmt nichts besseres mit als Trost durch verstorbene Angehörige über das eigene Ableben (das ist auch oft der Fall bei Nahtod-Erfahrungen )? Dieser "Speicher" beherbergt so viele interessante Informationen und wir erhalten nur Zugriff auf ein fremdes Leben was wir dann auch noch falsch interpretieren? Ein Fehler? Ein Zufall?
Ich bedanke mich für die Antwort und ich freue mich auf Deine Bücher in der Hoffnung durch deren Hilfe wieder den Glauben zu finden.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/06/2011 11:22:46
|
Lars
Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
|
Hallo Nina,
in welcher Ausgabe der PM hast Du von Lucys Autor gelesen? Ist die schon alt? Das Forum wird schon lange nicht mehr aktiv frequentiert, auch Herr Niemz meldet sich nicht mehr. Anscheinend ist sein Buchthema seiner wissenschaftlichen Karriere entgegen gelaufen, weshalb er stumm geworden ist??
Nahtoderfahrungen und Spekulationen über die -Lebensdauer- der Seele sind nicht wissenschaftlich belegt, deshalb gerät derartige Beschäftigung oft in Misskredit.
VG Lars
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/06/2011 15:25:52
|
Claudia
Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
Beiträge: 112
|
Hallo Nina, Hallo Lars,
es ist ja schon faszinierend - sobald jemand was einstellt, wird man per Mail benachrichtigt - ich hab meinen Augen kaum getraut - freu mich aber, das es so ist.
Vielleicht wird ja jetzt das Forum doch wiederbelebt und auch Andere melden sich zurück?!
LG
Claudia
|
|
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/06/2011 17:47:13
|
Leserin_45
Beigetreten: 21/06/2011 17:36:48
Beiträge: 3
|
Lucy wrote:
Zitat:
"Auf ähnliche Weise lässt sich übrigens auch erklären, warum Nahtoderfahrene häufig berichten, dass sie bereits verstorbene Angehörige oder Freunde "gesehen" hätten. Nun, gesehen haben sie sicher nichts, denn zum Sehen brauchen wir unsere Augen. Aber es kann doch durchaus sein, dass ein Nahtoderfahrener plötzlich etwas über seinen verstorbenen Vater weiß, was er vor seiner Nahtoderfahrung noch nicht wusste. Ich kennen einen Menschen, der nach seiner Nahtoderfahrung plötzlich wusste, dass er nicht der leibliche Sohn seines bereits verstorbenen Vaters sei, was sich dann auch als wahr herausgestellt hat. Daraus den Schluss zu ziehen, dass er während der Nahtoderfahrung seinem verstorbenen Vater "begegnet" sei und sein Vater ihm das "mitgeteilt" habe, wäre jedoch wieder viel zu voreilig. Vielleicht durfte er nur kurz einen Zugriff auf das Wissen seines Vaters haben.
Gott hat die Schöpfung wohl kaum so angelegt, dass das Ich am wichtigsten ist. Sobald wir es schaffen, die absoluten Werte wie die Liebe und das Wissen höher einzustufen als das Ich, fällt das Loslassen vom Ich nicht mehr so schwer.
Liebe Lucy,
da frage ich Dich folgendes: wenn das Ich nicht mehr wichtig ist im Jenseits und alles Wissen dort eingeht, warum gibt es dann offenbar doch "personifizierte" Informationen im Jenseits oder aus diesem, so dass Menschen diese Botschaften empfangen können? Aus einem Meer von Wissen und Liebe die Botschaft bzw. das Wissen einer nahestehenden, bereits verstorbenen Person "herauszufiltern" dürfte nur möglich sein, wenn da doch noch ein gewisser ICH-Bezug (DIE betreffende Seele) vorhanden wäre. Das würde heißen, ewiges Dasein oder Nichtverlorengegangensein dieser speziellen Seele. Oder?
Andererseits könnte es viel einfacher sein: im Zustand der Nahtoderfahrung kam unterbewusstes Wissen zum Vorschein. Nichts aus dem Jenseits, sondern eine irdische Erfahrung.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 21/06/2011 17:55:26
|
Leserin_45
Beigetreten: 21/06/2011 17:36:48
Beiträge: 3
|
Lars wrote:
Die Theorie der Wiedergeburt ist insofern schlüssig, als dass jene einen Mechanismus aufzeigt, die das Funktionieren der Welt erklären kann. Diesbezügliche Forschungen kann man auch nicht einfach wegwischen.
Das klingt interessant. Wie ist das zu verstehen? Ich hatte geglaubt, das Funktionieren der Welt klappt auch ohne Wiedergeburt. Sogar besser und logischer. (Wir waren vor unserer Geburt nicht da und gehen in dieses Nichts zurück, dafür kommen die Nächsten an die Reihe, unsere Nachfahren!)
VG
Silvia
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 22/06/2011 06:23:21
|
Lars
Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
|
Na ja, diejenigen die Wiedergeburt für möglich halten, ordnen der Seele eine Wanderschaft zu. Das heißt, sie muss sich entwickeln, gelingt das nicht in diesem leben, dann vielleicht im nächsten oder übernächsten. Hierzu gibt es eine Vielzahl von Publikationen, auch wissenschaftlich erarbeitete, welche aber auf erkenntnistheoretische Grundlagen baut, die nicht hinreichend belegt werden können. Daher werden solche Sachen gern in die Schublade der Esoteriker und Spinner geschoben.
Die Gaia-Hypothese zeigt, dass in Grunde alles wie ein Lebewesen betrachtet werden kann. Sehen wir uns, die belebte und unbelebte Natur an, so sehe ich in allem einen Sinn.
|
|
|
 |
|
|
|
|