Frühere Leben

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Sarasvati

Beigetreten: 23/08/2007 13:30:51
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Hallo,
eins der Strukturelemente einer Nahtoderfahrung ist die Rückschau auf ein oder mehrere Leben, die offenbar als Ersatz für das "Jüngste Gericht" auftritt.
Ich habe zuerst darüber gelesen, als Jankovich in seinem Buch Ich war klinisch tot - als wohl einer der ersten in Deutschland - darüber berichtete. Es kamen aber nicht nur Bilder aus diesem, sondern auch aus früheren Leben.
Mich interessiert, inwieweit dies genügt, um die Reinkarnationslehre zu stützen. Reinkarnationstherapeuten wie Dr. Netherton oder Ingrid Valière in Stuttgart sind dieser Meinung.
Hat diese Rückschau etwa den Sinn, uns klarzumachen, was wir falsch gemacht haben, um auf dieser Grundlage das Muster des nächsten Lebens herauszubilden?
LG -Sarasvati
tat tvam asi - du bist das
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Claudia

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Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
Beiträge: 112
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Deine letzte Frage fordert mich heraus Sarasvati. Auch mit meiner Theorie könnte dies der Fall sein:

Man könnte meinen unsere Erde sei ein Schulungsplanet.

So eine Art Trainingscamp für das Leben nach dem Tod.

Die Seele ist uralt und muss in den verschiedenen Leben gewisse Ziele erreichen und kann daher vor der Zeugung schon beeinflussen, welches Geschlecht, welche Hautfarbe, welchen Geburtsort- und Tag und welche Eltern und Geschwister sie haben wird, und welcher Art Schicksal auf sie zu kommt, um daran zu wachsen und dem Ziel der Vollkommenheit näher zu kommen.

Irgendwann, irgendwie, irgendwo ist das Leben/Seminar dann beendet. Manch einer hat es frühzeitig erfolgreich abgeschlossen ... manch einer hat es abgebrochen, weil die Werkzeuge nicht mehr dienlich waren und bucht in einer halben Ewigkeit vielleicht ein neues Seminar um dorthin zu kommen und das Sehnen danach endlich/unendlich zu be-fried-igen!

Ich wünsche mir (meinem Ego) und meinem Selbst (meiner Seele, durch die ich All-Eins mit Allem bin), dass ich erkennen und deuten kann, was meiner Seele fehlt um dieses Seminar erfolgreich abzuschließen und ins Licht gehen zu können ohne wiedergeboren zu werden ... Zeit und Raum helfen mir dabei .... und weil das Leben so außerordentlich lebenswert und schön sein kann, wünsche ich mir, dass ich noch viele kleine Wunder und Erfolge in diesem Seminar bewusst mit meinem Verstand und Körper miter-leben darf(!!!) bevor ich in das GROßE Wunder Licht und Liebe hineinschwebe.


Wenn wir als am Ende des Lebens einen Kurzfilm erleben, könnte das vielleicht die Möglichkeit sein nochmals darüber zu sinnen/zu verinnerlichen (ich weiß nicht, ob nachdenken dann noch geht), was eigentlich unsere Aufgabe in diesem Seminar war. Vielleicht erklärt das auch, dass manche Menschen nochmal zurückgehen, weil Ihnen bewusst wurde, das gar nicht mehr so viel fehlte zur Vollkommenheit und das sie nun einen Weg sehen/gefunden haben, wie sie sie doch noch mit diesem Körper in diesem Leben erreichen können!

Aber eines steht fest - Glauben kann nie Wissen sein ... wir müssen die Wege und Möglichkeiten unserer höheren Macht / unseres Heil-Landes / unseres Gottes (oder wie immer wir es nennen und benennen wollen) nicht verstehen - wir dürfen Ihnen jedoch vertrauen!

Claudia
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
Gillmeise

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Beigetreten: 09/09/2007 18:15:03
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Standort: Mikrobiologen Akademiska Sjukhuset Uppsala
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Hallo allerseits!

Ich persönlich glaube, dass "Lebensrückschau" und "jüngstes Gericht" ein und dieselbe Sache ist, dass sie halt nur unterschiedlich benannt wird. Ich denke, dieses jüngste Gericht soll uns alle unsere guten und schlechten Taten noch einmal vor Augen führen, damit wir verstehen, welche Konsequenzen unser Handeln für unsere Umgebung gehabt hat. Oftmals ist man sich selbst seiner eigenen Handlungen ja gar nicht so bewusst. Die Konfrontation mit unserer Sünde wiederum führt zur Reue und die Reue zur Umkehr. In einem neuen Leben, also auf einem neuen Seminar, haben wir dann die Chance es das nächste Mal besser zu machen.
Dies waren nur ein paar Gedanken von mir.
Schreibt schön fleißig weiter Beiträge!

Viele Grüße,
eure Kathrin!
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus
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Sarasvati

Beigetreten: 23/08/2007 13:30:51
Beiträge: 33
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Hallo,

wenn wir den "Rückblick auf das eigene Leben" während des Sterbevorgangs und "das Jüngste Gericht" gleichsetzen wollen, so sollten wir allerdings daran festhalten, dass die urteilende Instanz IN UNS selber liegt.
Stefan von Jankovic, der in seinem Buch "Ich war klinisch tot - der Tod mein schönstes Erlebnis" sowohl den Rückblick auf das gegenwärtige als auch frühere Leben beschrieben hat, zeigt deutlich, dass wir anhand dieser Selbstjustiz erkennen, was uns noch zum Vollkommensein fehlt.
Es ist nämlich nicht so, dass wir nach dem Tod "in Gott aufgehen", sondern uns - entsprechend unserer geistigen Entwicklung auf eine bestimmte Ebene einordnen (das sind die vielen Wohnungen im Hause Gottes), vgl. dazu auch die Reden und Essays von Yogananda in dem Werk "The Divine Romance". Erst wenn wir alle Anhaftung an die Dinge der Welt aufgegeben haben, wenn wir gelassen Gutes und Widerwärtiges im Leben akzeptieren und aufgehört haben, andere zu verurteilen, erreichen wir das Ziel, das die östlichen Meister "Erleuchtung (moksha)" , die westlichen Mystiker "unio mystica" nennen.
Ganz wichtig scheint mir, dass wir für alles selbstverantwortlich sind, dass wir Fehler selber zu korrigieren haben, dass wir sicher auch durch selbstloses Tun ein Gnadenkonto einrichten können.

Liebe Grüße - Sarasvati
tat tvam asi - du bist das
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atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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guten tag ihr lieben!

besonders interessant wird diese fragestellung in dem moment, in dem wir annehmen, dass es ja gar keine lineare zeit gibt.

es gibt also keine früheren leben, nur parallele leben.

es gibt sogar nur einen einzigen augenblick, und wenn wir schneller gucken könnten als es ja nun einmal der fall ist, würden wir sehen, dass alles nur ein einziges aufblitzen ist. ein einziges.

Gott hat nur ein einziges mal geblinzelt, und zwar in diesem moment.

seid alle lieb gegrüsst

atlantia




wie im Himmel - so auf Erden
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Arabella

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Beigetreten: 21/02/2008 19:24:21
Beiträge: 2
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Hallo,

ich denke das es frühere Leben gibt bzw. geben könnte.
Aber ich möchte nur hypotetisch darüber Schreiben.
Denn solange wir keine richtigen Beweise haben sollten,
wir all diese Fragen stellen, aber nicht zemntieren.
Ich sehe da ein Gefahr darin.

Vielleicht sollen wir ja auch rätseln.

Dennoch finde ich das gesamte Spektrum dieser
Diskusionsebene sehr spannend und interessant,
aber es muss eine Hypothese bleiben,
solange wir keine Beweise haben,
sonst laufen wir Gefahr das diese Dinge
benutzt werden

Gruss

Arabella
Die hilfreichste Hand hängt an Deinem eigenen Arm
atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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hallo ihr lieben,

eine gute freundin hat mir nach einer rückführung berichtet, sie habe mich im alten ägypten getroffen. was fängt man mit so einer information an?
ich stelle fest: es ist interessant. wow, es würde auch einiges erklären, was in meinem leben heute vor sich geht.
aber letztlich lebe ich momentan DIESES leben. rückschauen hin oder her -JETZT ist wichtig. vielleicht war ich dort, ich kann mir gut vorstellen, dass es so war. vielleicht bin ich gerade dort, parallel sozusagen. wer weiss.

das grösste abenteuer jedoch sollte man nicht aus den augen verlieren: 2008 in deutschland.

mit oder ohne ägypten!

das sind gerade so meine gedanken

seid alle lieb gegrüsst

atlantia
wie im Himmel - so auf Erden
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