Sinn des Lebens

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atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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2) Zu Atlantia

Du schreibst, dass alle Menschen im Spiel des Lebens freiwillig mitspielen, dass sie die Spielregeln kennen und dass es auch Schiedsrichter und Helfer gibt. Hierzu würde ich gerne noch mehr erfahren. Kannst Du das vielleicht etwas näher ausführen?


Lieber Ralf,

bevor ich loslege möchte ich betonen, dass meine aussagen in erster linie auf persönlichen er-lebnissen gründen, die aber im nachhinein beim suchen nach antworten durch etliche berichte und beschreibungen anderer menschen in büchern und anderswo bestätigt wurden. ich rede nur von dingen, die ich selbst kenne und gebe nicht irgendwelche theorien zum besten, die ich ungeprüft übernommen habe. selbstverständlich muss ich an einzelnen wenigen stellen einfach den einen oder anderen rückschluss ziehen, denn selbst ich habe es noch nicht geschafft, bewusst und bewiesenermassen zum zeitpunkt vor meiner geburt zurückzukehren aber im ernst:

meine erfahrung ist, dass mein persönliches leben einem gewissen plan folgt, der mir aber 36 jahre lang nicht bewusst war. heute, knapp zwei jahre später, entrollt er sich jedoch nach und nach. beispielsweise gibt es in meinem leben weder zufällig zusammenpassende daten noch sonstige zufällige zahlen, noch ist mein name ein zufall. (es gibt keine zufälle in Gottes universum!) meine interessen seit der ersten schulklasse decken sich mit meiner lebensaufgabe, die ich erst heute kenne; ich habe von anfang an das wissen angezogen, das ich heute brauche.

mein schlüsselerlebnis war die begegnung mit einem besonderen menschen, die mein sogenanntes spirituelles erwachen in gang gesetzt hat.
in der rückschau ist jedem, der meine geschichte kennt, offensichtlich, dass ich mich mein leben lang auf diesen augenblick vorbereitet habe.

es gibt prinzipien in dieser welt, die funktionieren einfach, ob man sich ihrer bewusst ist oder nicht. aufgrund meines lebens kann ich bestätigen, dass es sowohl das gesetz der anziehung gibt als auch den grundsatz wie innen - so aussen (hermetische prinzipien). die beiden nur als beispiele.
dies kann jeder jederzeit leicht für sich nachprüfen.

wenn man seinem persönlichen plan folgt, entfaltet sich das eigene leben auf synchrone weise, hinweise dazu erhält man durch synchronistische ereignisse, quasi fingerzeige Gottes, die einem bestätigen, dass man zur richtigen zeit am richtigen ort war (sinnvolle zufälle).

daher tauchte für mich die frage auf: wer hat den plan gemacht? da ich nicht annehme, dass Gott willenlose roboter erschaffen wollte, werde ich wohl meinen teil zu dieser planung beigetragen haben ...

auf meiner suche nach antworten habe ich einen dialog mit Gott begonnen und meine antworten tatsächlich bekommen. ich habe mich auf die existenz von engeln eingelassen und ihre anwesenheit spüren dürfen. ebenso gibt es geistige helfer, die sich manchmal im eigenen leben sogar namentlich zu erkennen geben. für all dies braucht man nicht tische zu rücken oder kristallkugeln aufzustellen, diese dialoge entfalten sich ganz von selbst, wenn man nur offenen herzens ist. diese hilfe kann sich in form von eingebungen bemerkbar machen, plötzlichen gedankenblitzen, aber auch als innere stimme, die sich neben der eigenen inneren stimme zu wort meldet. manchmal fällt ein buch aus dem regal und es ist genau das, was man gerade gebrauchen kann, weil man eine antwort sucht.

weiterhin habe ich die erfahrung gemacht, dass gebete anderen menschen wirklich helfen, und zwar unmittelbar und innerhalb kürzester zeit, dass "jemand da draussen" hilft, wenn man von herzen einem anderen menschen etwas gutes tun möchte. beten ist also nicht nur selbstgespräch.

all das und noch viel mehr hat mein heutiges weltbild gestaltet und ist für mich normale realität. viele menschen beschimpfen mich deswegen, aber dann denke ich mir, sie haben es noch nicht für sich entdeckt, das ist schade, aber sie wollen ihren weg vielleicht so gehen.

weisst du Ralf, das leben bekommt eine ganz andere qualität und man kann gute wie schlechte erlebnisse viel besser in den gesamtkontext einordnen. verzweiflung und angst verschwinden, freude und liebe verstärken sich. man lebt vertrauensvoller und hat mehr energie, das eigene leben zu gestalten.
denn niemand anderes gestaltet unser tägliches leben als nur wir selbst.


natürlich wäre es einfacher zu sagen: dass ich krank geworden bin, ist schicksal. dass ich immer an die falschen männer gerate, das ist schicksal.
aber in wahrheit liegt es alles in uns. denn letztlich gibt es kein "aussen", das ist alles eine illusion. aber das ist wieder ein thema, über das man seitenweise schreiben könnte

ich wünsche euch allen einen erfolgreichen tag und viele positive erlebnisse.

glg atlantia
wie im Himmel - so auf Erden
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Ralf

Beigetreten: 14/11/2007 19:33:31
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Liebe Atlantia!

Herzlichen Dank für Deine schnelle und ganz persönliche Antwort. Solche Erfahrungen, wie Du sie schilderst, habe ich aber noch nicht gemacht. Deshalb nimm es mir bitte nicht übel, dass ich nach wie vor skeptisch bin, wenn es um höhere Eingebungen und innere Stimmen geht. Ich möchte keinesfalls bestreiten, dass es so etwas gibt, aber - wie gesagt - aus eigener Erfahrung kann ich das nicht bestätigen.

Aus diesem Grunde fällt es mir auch ziemlich schwer zu glauben, dass alle Ereignisse im Universum, die wir bisher als zufällig angesehen haben, auf irgendeine verborgene Weise gesteuert sein sollen. Und deshalb bezweifle ich, dass sich alle Unglücke, Krankheiten etc. so erklären lassen. Aber das wäre, wie Du schreibst, sicherlich ein anderes Thema.

Alles Gute
Ralf
atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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Hallo Ralf,

ja ich weiss, dass die meisten menschen das nicht glauben können, aber man kann gewisse dinge ja ganz leicht selbst ausprobieren. mit etwas offenheit entfalten sich dann kleine und grosse wunder auch vor deinen augen

es müssen ja nicht gleich geistführer sein. im alltag machen sich sowieso ständig allerlei phänomene bemerkbar!

jeder kennt wohl die berichte, dass jemand ein bestimmtes flugzeug nicht nehmen konnte, weil eine innere stimme sagte, steig da nicht ein. oder jemand nahm statt des aufzugs doch lieber die treppe.
wie kommt so etwas wohl zustande? diese innere stimme kann man im täglichen leben aktivieren, diese "antennen" hat jeder mensch. das hat nichts mit zauberei zu tun, sondern es liegt daran, dass es erstens mehr dinge gibt, als wir mit den augen sehen können, zweitens daran, dass wir mehr sinne haben als die landläufig bekannten.

wenn man einmal offen dafür ist, geschehen wunderbare dinge und das leben wird leichter, weil man lernt, dass man es selbst gestaltet.

zum thema krankheiten: warum bekommt nicht jeder mensch, der im winter u-bahn fährt, eine grippe, manche aber stecken sich an, wenn jemand niest? warum bekommt nicht jeder, der am PC arbeitet, rückenschmerzen? hast du dich das noch nie gefragt? hast du schon mal mit deinen körperlichen beschwerden gesprochen? sicher nicht *lach* aber sie erzählen einem manchmal eine ganze geschichte (keine angst, der schnupfen bekommt keine eigene stimme).

wer es wagt, hinter den vorhang dieser welt zu schauen, staunt zwangsläufig. aber ausprobieren muss man das schon selbst. und es erfordert ehrlichkeit gegenüber sich selbst, weil man tatsachen über sich selbst erfährt, die man vielleicht nicht sehen möchte, was oftmals (dem ego) feste weh tun kann. doch es lohnt sich.

wenn du darüber mehr wissen möchtest, kannst auch du mir gerne eine private nachricht schreiben.

einen lieben gruss an dich

atlantia
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Beigetreten: 11/02/2008 10:55:03
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hallo ihr alle!

eine wirklich beeindruckende diskussion hier!

atlantia, dir kann ich voll zustimmen! alles liegt in unserer hand! natürlich erschafft unser leben nicht nur unser "bewusster" geist bzw unser verstand, es schwingen noch unglaublich viele un- und unterbewusste faktoren mit. das ist wie bei einem eisberg! die spitze (unser bewusster verstand) ist nur ein kleiner teil des ganzen rießengroßen dings das da durch den ozean schwimmt.

ich denke die lernaufgabe die lucy oft anspricht und hier auch immer wieder diskutiert wird ist: mit gott wieder eins werden.

unsere wahrnehmung dass alle dinge um uns herum voneinander getrennt sind ist eine illusion! ich könnte jetzt hier einen beitrag über das doppelspaltexperiment der quantenmechanik schreiben in dem wunderbar hervorgeht dass das was wir um uns herum nur so ist "weil wir sie so wahrnehmen". aber erstens glaube ich dass lucy das besser könnte und zweitens wäre das wohl eher ein eigenes thema hier im forum wert!

auf jeden fall hat mir dieses quantenmechanische experiment gezeigt (und ich hoffe dass lucy, die sich viiiiel besser mit physik auskennt als ich laie das tue, mich korrigiert wenn ich etwas falsch verstanden habe) dass alle zustände (auch die die uns gegenteilig erscheinen wie tod/lebendig, etwas verläuft gut/schlecht... die reihe ist endlos) so lange nicht klar definiert sind bis wir sie wahrnehmen! erst durch unsere wahrnehmung tritt eigentlich eine störung in dieses einheitliche system ein und wir nehmen EINE der vielen möglichkeiten wahr und lassen diese zu unserer "falschen", "nicht ganzheitlich gesehenen" realität werden! wir "nehmen für uns (für) wahr"!

das einswerden mit gott bedeutet genau das zu sehen! zu erkennen (fühlen, leben) dass alles miteinander verbunden ist, dass der trennende geist das ist was unterschiede zwischen uns menschen entstehen lässt und leiden zulässt (nein, besser: bedingt)! denn gott ist liebe und frieden, die absolute freiheit von urteil und bewertung.

diese zu berichtigende sicht ist die große lernaufgabe im leben (wieviele dafür auch nötig sein müssen)!



Nichts Wirkliches kann bedroht werden.
Nichts Unwirkliches existiert.
Hierin liegt der Frieden Gottes.
atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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wunderbar geschrieben! und wie ich finde auch verständlich. ich bin sicher, du würdest auch das doppelspalt-experiment einleuchtend erklären können, nur zu!

ansonsten stimme ich ebenfalls voll zu, die grosse aufgabe ist es zu erkennen, dass in wahrheit alles eins ist. ansatzweise besteht die möglichkeit, dies in unserem normalen alltagsleben zu erfahren. aber bis ins letzte werden wir das hier in der dualität nicht hinbekommen, auch nicht wenn wir für den rest unseres lebens meditieren.

das macht aber nichts, denn es geht wohl darum, sich so weit wie möglich dem anzunähern. wir sollen und wollen ja die dualität er-leben, sonst wären wir nicht hierher gekommen.

ich persönlich kann nur betonen, dass mein leben ein anderes ist, seit mir die tatsache des eins-seins bewusst geworden ist. ich weiss bei allem, was ich tue, egal wie schwer es ist, dass ich niemals angst haben muss oder mich alleine zu fühlen brauche.

wir sind in sicherheit. und wir sind niemals allein.

jetzt fängt gerade im radio der song "in god´s hands" an. das nehme ich als bestätigung! wunderbar

wer das wunderbar-seltsame gefühl der vebundenheit einmal testen möchte: wenn ihr dem nächsten menschen begegnet, egal wer es ist - seht ihm oder ihr direkt in die augen und denkt: ich bin das!.

ihr werdet fühlen, wie sich euer herz unwillkürlich dem anderen menschen öffnet! viel freude wünsche ich!

seid alle lieb gegrüsst

atlantia



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Beigetreten: 11/02/2008 10:55:03
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du sprichst (bzw schreibst) mir aus der seele!

also das doppelspaltexperiment kann ich gerne mal vorstellen, würde das aber
a) lieber lucy überlassen weil bei ihr einfach wesentlich mehr kompetenz vorhanden ist
b) wenn dann nur aus meinem persönlichen verständnis und auch nur mit meiner persönlichen interpretation tun....

also wenn ich dafür zeit finde und lucy das bis dahin noch nicht geschafft hat kann ich das gerne tun und hoffe auf lucy´s korrektur oder segen



ich denke man kann solange man in einem körper ist diese vollkommene einheit nicht 100%ig erfahren. man mag sie für einen moment erleben aber man fällt wieder zurück. denn der körper selbst grenzt uns von anderen ab und unterscheidet uns voneinander (geschlecht, hautfarbe, größe...). aber ich denke dass der geist der darin wohnt "kommen und gehen kann wie ihm beliebt" wenn er die wahrheit voll und ganz erblickt hat (dafür finde ich den ersten teil von matrix eine schöne darstellung dieser erleuchtung)!


genau diese sicherheit, dieses frei sein von angst das du angesprochen hast ist in meiner signatur gemeint (übrigens aus "ein kurs in wundern" - ein buch das ich jedem empfehlen kann):


nichts wirkliches kann bedroht werden (heißt dass gott und seine liebe die einzige wahrheit ist, absolut und ewig, durch nichts zu erschüttern)

nichts unwirkliches existiert (unser leben, die getrenntheit von gott und unser leid ist illusion und nicht existent, nicht gott)

hierin liegt der frieden gottes (muss man das erklären?! )



dieses "in verbindung gehen" wie du es beschrieben hast ist eine wunderbare sache! egal wie sehr man manche dinge auch abgespalten hat, man kann erkennen dass man alle dinge die einen an einem anderen menschen abstoßen in sich trägt! man geht ja auch damit in resonanz sobald man ein urteil darüber fällt! man mag diesen aspekt viellicht nicht im eigenen leben zum ausdruck bringen, aber es ist offensichtlich dass es da etwas zu heilen gibt. und wenn man sich mit diesem menschen verbindet, erkennt dass man diese (illusion der) schuld nur von sich auf diesen menschen projeziert hat, dann kann man sich und dem anderen vergeben und den wahren frieden erkennen!


grüße

andreas
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atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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du sprichst etwas sehr wichtiges an: vergebung.

ich habe auch damit wunderbare erfahrungen gemacht. in dem überaus hilfreichen buch "rückkehr zur liebe" (das sich auf den kurs in wundern stützt) wird die vergebung beschrieben.

daraufhin habe ich einem ganz bestimmten menschen (zu dem ich ein angespanntes verhältnis hatte und wegen dem ich viel traurigkeit empfand)vergeben mit den worten, die in dem buch empfohlen werden:

lieber x, ich vergebe dir und übergebe dich dem heiligen geist!

in der darauf folgenden nacht träumte ich, x wäre tot.

ich erwachte total erschreckt, hatte aber die worte im kopf: "gott hat x zu sich genommen" (wie es auf beerdigungen immer gesagt wird).

ich war fassungslos, dass es anscheinend geklappt hatte, denn ich hatte x ja quasi Gott übergeben - und nun hatte Gott ihn zu sich genommen!

mein verhältnis zu der person x wurde auch tatsächlich wie durch ein wunder daraufhin leichter und friedlicher, obwohl ich mit ihm nie darüber gesprochen habe.

die autorin betont, dass man unbedingt auch sich selbst vergeben sollte.

auch diese vorgehensweise kann ich nur jedem interessierten empfehlen. man kann sich sehr leicht und sehr schön sein leben leichter machen. Gott hat uns alles, was wir dazu brauchen, mitgegeben.

seid lieb gegrüsst

atlantia

P.S.: gehört das noch direkt zum thema? aber man kommt so leicht von einem zum anderen, es gehört ja alles zusammen!
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Beigetreten: 11/02/2008 10:55:03
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genau, die vergebung ist alles! das ist es worum sich der ganze kurs dreht! und ja, ich (ok, wer bin ich hier schon, weder mod noch admin ) finde das passt noch zum thema!
im kurs wird die vergebung mit der berichtigung der sichtweise beschrieben, und genau diese berichtigung der sicht der dinge ist die große lernaufgabe, der sinn des lebens - erkennen dass alles eins ist, verbunden in gott! und genau deshalb gibt es keine schuld! und mit diesem gedanken kann man vergeben!

liebe grüße euch allen

andreas
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atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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... wieder ein tipp für die praktische anwendung, damit jeder das mal für sich ausprobieren kann (denn wir reden hier ja nicht von irgendwelchen abgehobenen yogi-praktiken, sondern vom ganz normalen leben!):

ich stelle mir z.B. an der supermarktkasse in der warteschlange vor, da schweben lauter flämmchen, die scheinbar einkaufswagen schieben. so nimmt mein auge es wahr.
alle flämmchen sind gleich und leuchten gleich makellos.

so auch die kassiererin, die den kunden vor mir vielleicht gerade anmoppert, weil er sein waschmittel-paket nicht aufs band gestellt hat

dann stelle ich mir vor, wie Gott vom himmel herablächelt, die kassiererin anschaut, aufseufzt und denkt: ach, mein kleines mädchen, ich hab dich mehr lieb als alles auf der welt.
kann man mit diesen gedanken wem-auch-immer noch böse sein? kann man dann noch über jemanden lästern? nein, kann man nicht.

die menschen handeln manchmal in einer weise, die man nicht gutheissen kann. aber es gilt zu erkennen, dass in diesen menschen die göttliche flamme brennt, die unfehlbar ist und absolut vollkommen. sie ist quasi nur momentan verdeckt, weil wir hier auf der erde in eine rolle geschlüpft sind. das phantom der oper ist im film auch gruselig anzuschauen, aber der schauspieler dahinter sieht perfekt und makellos aus

der innere friede und dieses gefühl von liebe, das man unmittelbar erleben kann, wenn man einmal auf diese weise in seine welt hinausschaut, das ist einfach nur wunderbar.

ich wünsche allen viel spass beim warten in der supermarkt-schlange!

atlantia


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Claudia

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Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
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Ein Tipp an jedes Individuum

Lebe in der Gegenwart und füge einer kleinen Frage ein noch kleineres Wort hinzu:

Was kann ich dafür?
Was kann ich dafür tun?

Zum Thema freie Entscheidung kann ich nur sagen, dass jeder seine Entscheidungen treffen kann, wie er will (solange er bereit ist seinen Preis dafür zu zahlen)

Es gibt immer 3 Möglichkeiten in einer Situation Entscheidungen zu treffen ... frei nach dem Motto:
Love it, leave it, or change it
(liebe die Situation, verlasse die Situation, oder ändere die Situation)

Es ist nicht leicht die Verantwortung für sein eigenes Tun und Handeln zu übernehmen, aber wenn Du es nicht Selbst tust - Wer sollte es dann für Dich tun?

Nimm es in die Hand und LEBE!!!

Claudia
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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... hierzu kann ich aus erfahrung sagen, wenn man eine situation liebt, ändert sie sich automatisch

liebe bringt alles in die natürliche gottgegebene ordnung, denn liebe ist eigentlich alles, was existiert..

wenn ich eine situation ändern möchte, dann akzeptiere ich das leben nicht so, wie es ist, und dann wird es sich auch gegen mich wenden.

für mich persönlich lautet also das motto: liebe deine feinde (auch wenn es situationen sind statt menschen). liebe die aktuelle situation, hier und jetzt, und liebe auf diese weise das beste aus ihr heraus.

das ist wohl die letzte vereinfachung des lebens.

ich wünsche euch allen einen fabelhaften tag

glg atlantia

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Claudia

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Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
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Hallo Zusammen,

ich habe Eure Beiträge mit Be-Geist-erung gelesen. Ich sehe es nicht als Experiment, sondern als Selbst-erhaltung. Aber im Grunde ist es der gleiche Gedanke. Ähnlich wie man mit einer Kerze das Licht an weitere Kerzen weitergeben kann ohne das es die Flamme der Ursprungskerze zerstört.
Ein wundervoller Gedanke.

Die Beschreibung von Sarasvati hat mich sehr berührt - ich mag alte Sprichwörter und zerpflücke auch schon mal ein Wort um an seinen Ursprung zu kommen. Es gibt im Deutschen einen Spruch der lautet...sein Herz am rechten Fleck haben ... das hat mich als Kind schon gewurmt, da das physische Herz doch links ist! ... mit Sarasvati´s Erklärung ergibt das einen sehr liebenswerten Sinn

Auch seine Beschreibung zum Thema Wachstumsschmerzen....(Zitat: dem GROßEN BEWUSSTSEIN (= Gott) helfen, seinen eigenen Fortschritt zu erzielen.... Zitatende) fällt mir ein altes Sprichwort ein:
Was uns aus der Bahn wirft, führt uns nicht selten auf den rechten Weg zurück.

Mit unserem Verstand/Ego versuchen wir immer zu manipulieren, zu streben, zu erreichen, zu gewinnen. Liebe jedoch ist meist Zufall - sie fällt uns (zu-fällig) zu ... quasi als Geschenk Gottes. Wenn wir es annehmen kann es eine große Chance für uns bedeuten. So ist es auch der Sinn des Lebens das Ego dem Selbst (der Seele) unterzuordnen (das ICH dem Überich - dem WIR) - und genau das machen wir Menschen meist nicht richtig! (Ich schließe mich da mit ein!)

Doch manche Dinge im Leben empfinden wir einfach nicht als würdig anzunehmen. In diesem Fall handhabe ich es so, dass ich es erst annehme - für mich prüfe - und wieder ablege ... ich lasse es in Liebe ziehen und verzeihe mir, dass mir dieses Geschenk nicht gut getan hat.

Zur Erklärung: Ich hatte immer das Gefühl, dass es mich (wenn ich mich weigere es anzunehmen) solange verfolgt, bis es Beachtung findet - und dann bin ich meist genervt.... also annehmen - prüfen - ablegen

Dann begibt es sich manchmal, dass man etwas schon sehr lange hat ... als selbstverständlich hinnimmt und von dem man immer dachte, dass man es braucht. Dann wird es Zeit zu prüfen durch welche Ereignisse man zu dieser Überzeugung kam. Welche Verhaltensmuster habe ich seitdem verinnerlicht? Tut es mir gut so zu denken?

Wenn ich feststelle, dass es mir mehr Leid (tut) zugefügt, als das es mir gut tut beginne ich den Gegenpol anzustreben, denn ich kann meine Gedanken beeinflussen. Niemand zwingt mich zu meinen Gedanken - ich bin der einzige Denker in meinem Verstand! Gedanken sind frei und ich kann mit positiven Gedanken sehr viel Gutes für mich selbst/mein SELBST tun!!!
Ich muss nur bedingungslos ehrlich zu mir selbst (meinem SELBST) sein!!!

Neide ich z.B. jemandem etwas, dann beginne ich es ihm zu gönnen ... hasse ich an mir etwas, dann nehme ich den Wesenszug an und prüfe ihn - lege ihn ab, wenn ich es kann und liebe mich dafür... empfinde ich etwas als lästige Pflicht, dann sehe ich es als Möglichkeit über mich hinaus zu wachsen und schon ist es die beste Chance über meinen eigenen Schatten zu springen und SELBST-Erkenntnis und SELBST-Bewusstsein zu erfahren.

Es sagt ein altes Sprichwort: Wo Licht ist, ist auch Schatten! ... und in der Polarität unserer Erde bedeutet das nichts anderes als: Wo Schatten ist, ist eine Lichtquelle!
Also frage ich mich: Was wirft diesen Schatten und die Antwort lautet: ein Hindernis steht zwischen mir und dem Licht! Ich brauche es noch nicht mal abzubauen - in den meisten Fällen reicht es darüber oder drum rum zu gehen! Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt ... immer ein kleiner, sicherer Schritt in jeder Sekunde - im Hier und Jetzt .... und schon wird uns klar, was das Sprichwort: Der Weg ist das Ziel bedeutet!

Das Licht setzt sich immer durch - wir können das schon in der Physik als Trost sehen. Wenn wir z.B. ein Haus in einem großen Garten am Tage betrachten, so fällt uns auf, dass es im Haus recht dunkel ist, aber durch die Fenster das Licht hinein fällt. Betrachten wir das gleiche Grundstück in der Nacht, so fällt uns auf, dass es im Garten sehr dunkel ist, aber das Licht im Haus nach draußen scheint.

Egal in welcher Situation wir uns befinden: das Licht setzt sich immer durch!

Warum (LUCY - eine WARUM-Frage!!! ) dann nicht auch in der sprichwörtlichen, dunklen Stunde des Todes???

Claudia
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atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
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Claudia wrote:


Egal in welcher Situation wir uns befinden: das Licht setzt sich immer durch!

Warum (LUCY - eine WARUM-Frage!!! ) dann nicht auch in der sprichwörtlichen, dunklen Stunde des Todes???

Claudia 


ja, ich denke, der tod erscheint uns deswegen als so extrem dunkel, weil dahinter das grösste aller lichter auf uns wartet, Gott selbst.

glg atlantia
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Ralf

Beigetreten: 14/11/2007 19:33:31
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Hallo Atlantia! Hallo Andreas!

Ich komme zurück auf das Thema dieses Bereiches: Was ist der Sinn des Lebens?

Ihr schreibt, den Menschen sei die Aufgabe gestellt,
- zu erkennen, das alles miteinander verbunden ist, und
- sich wieder mit Gott zu vereinigen.

Leider gibt auch diese Hypothese keine Antwort auf die allseits bekannten Ur-Fragen der Menschheit, die ich in meinem Beitrag vom 30.12.2007 aufgegriffen habe. Zum Beispiel: Warum hat Gott die Aufgabe, die wir angeblich bewältigen sollen, so schwierig gestaltet, dass die allermeisten Menschen kläglich daran scheitern?

Außerdem frage ich mich: Bringt uns diese Erkenntnis, dass alles irgendwie miteinander verbunden sein soll, tatsächlich weiter? Warum müssen wir uns noch mit Gott vereinigen, wenn doch schon jetzt alles eins ist? Und wie soll diese Vereinigung mit Gott, dem Absoluten und Unbeschreiblichen, in unserer materiellen raum-zeitlichen Welt geschehen?

Ich hoffe, dass ich hier niemandem zu nahe trete, wenn ich die Fragen, die mich bewegen, klar und deutlich ausspreche.

Viele Grüße
Ralf
atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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Ralf wrote:

Leider gibt auch diese Hypothese keine Antwort auf die allseits bekannten Ur-Fragen der Menschheit, die ich in meinem Beitrag vom 30.12.2007 aufgegriffen habe. Zum Beispiel: Warum hat Gott die Aufgabe, die wir angeblich bewältigen sollen, so schwierig gestaltet, dass die allermeisten Menschen kläglich daran scheitern?

Lieber Ralf,

das liegt weder an Gott noch an der aufgabe, sondern immer nur an uns. und ich meine, wer weiss schon, ob Gott der ansicht ist, wir hätten versagt? vielleicht ist das nur unsere ansicht?

ich persönlich glaube, das einzige was wir tun müssen ist: unser bestes geben, niemals aufgeben, in der liebe bleiben und Gott vertrauen.

"versagen" entspringt wieder dem ego, das sich misst und vergleicht.


Gott sieht jedoch nur ins herz, und er sieht genau, wie du dich bemühst, wie sehr du liebst, was deine eigentlichen absichten und intentionen sind.
denn er liebt dich mehr als alles auf der welt, und er hat so viel vertrauen in dich, dass er dir eben manchmal scheinbar schwierige aufgaben gibt.

in wahrheit sieht Gott jedoch, wie du an deinen herausforderungen wächst. und das ist wichtiger als das endergebnis. liebe will keine resultate sehen, liebe wünscht sich einfach nur, dass du das beste aus dir herausholst, um deiner selbst willen, und nicht weil sie etwas davon hätte. Gott will, dass du eines tages in voller blüte stehst.

stell dir Gott als einen rosenzüchter vor!

Außerdem frage ich mich: Bringt uns diese Erkenntnis, dass alles irgendwie miteinander verbunden sein soll, tatsächlich weiter?


würdest du jemanden verletzen oder gar töten (nur hypothetisch!), würdest du jemanden berauben oder verraten - wenn du fühlen könntest, dass jeder andere du selber bist? was meinst du, wie unsere welt aussehen würde, wenn jedem menschen bewusst wäre, dass er in jedem anderen menschen sich selber begegnet!

Warum müssen wir uns noch mit Gott vereinigen, wenn doch schon jetzt alles eins ist? Und wie soll diese Vereinigung mit Gott, dem Absoluten und Unbeschreiblichen, in unserer materiellen raum-zeitlichen Welt geschehen?

die wahrheit ist, dass wir nie getrennt waren, weder von Gott noch von anderen menschen. wir sind bereits eins mit Gott, aber wir müssen uns daran erstmal erinnern! raum-zeit ist notwendig für die illusion der trennung, in welcher wir unsere lernerfahrungen machen wollen.
es gibt aber in wahrheit gar keine trennung!
auch hier möchte ich wieder eine persönliche erfahrung anbrigen, damit es nicht so mystisch-theoretisch bleibt:

es gibt in meinem leben diesen einen menschen, den ich immer bei mir fühlen kann, obwohl er in einem anderen land lebt. ich weiss seine gedanken und wie es ihm geht. (er bestätigt es mir in gesprächen, das ist nicht nur meine einbildung )
warum? weil wir in wahrheit nicht getrennt sind, die entfernung zwischen uns existiert nur in unserer vorstellung.


Ich hoffe, dass ich hier niemandem zu nahe trete, wenn ich die Fragen, die mich bewegen, klar und deutlich ausspreche.


ganz im gegenteil, lieber Ralf, es tut - so denke ich - jedem gut, immer wieder über diese fragen für sich nachzudenken, denn es sind ja unser aller fragen. denn - siehe oben - wir sind alle eins und stellen uns alle dieselben fragen!

herzliche grüsse

atlantia

Viele Grüße
Ralf
 
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