Gehirn und Seele, ein Doppelpack welches mit dem Tod in der Seele verschmilzt?

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Lars

Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
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Liebe Leser meines interessanten Berichts!
Nachdem jetzt schon einige Zeit keiner mehr etwas ins Forum eingestellt hat, möchte ich es mal wieder tun. Mit dem Beitrag werde ich meine eigenen Gedanken mit den Themen des Lucy-Forums verknüpfen.
Was passiert nach Eurer Meinung mit dem Wissen derer, die es infolge von Gedächtnisschwund, z.B. Komapatienten oder etwa im Alter durch die Demenzerkrankung offensichtlich verlieren? Vielleicht geht es in diesem Zuge in die Seele über und kann erst nach dem Tod wieder (bewusst) `wahrgenommen` werden. Nicht selten sind es gestandene Menschen, gar ehemalige Wissenschaftler die an Demenz erkranken.
Ich denke, man kann das Wissen auch nicht messen, etwa so, dass man sagt, große Erfinder oder Führungspersönlichkeiten in unserer Gesellschaft haben sehr viel davon und beispielsweise eine Hausfrau vergleichsweise wenig. Die Frage ist auch wovon man weiß und ob es einem nützt, bzw. ob man etwas Entscheidendes (noch) nicht weiß.
Unsere Gesellschaft bildet verschiedene Strukturen für die Möglichkeit der Persönlichkeitsentwicklung. Angefangen von Abgrenzung minderfähiger Kinder in der Schule, über die Weite unseres Bildungssystems bis hin zur Erlangung von Titeln die den Wissensstatus repräsentieren (Diplom, Dr. usw.). Man hat inzwischen Merkmale geschaffen, die Unterschiede im Bildungsstand (Wissen) ganz offensichtlich zeigen. Jeder Mensch bringt doch meist das für ihn Mögliche in die Gesellschaft ein (Beruf, Familie, ?) und es gibt gewaltige Unterschiede in der Entlohnung am Arbeitsplatz, im gesellschaftlichen Ansehen und der Vielfältigkeit der individuellen Entwicklung. Was hat das alles mit Lucys Büchern zutun? Ganz einfach, sie bringt uns die wahre Bedeutung von Liebe und Wissen wieder nahe. Und oft wird bei uns dieser fundamentale Gedanke von gegenseitiger Achtung (Liebe) vernachlässigt.
Wir irren im Alltag herum und begreifen oft erst dann, wenn es uns mal schlecht geht, dass wir aufeinander angewiesen sind und dass wir uns auch dann erst bewusst zu Gott wenden. Man kann bei einigen Rezessenten sinngemäß lesen, dass Lucys Erkenntnisse nichts Neues sind, es wird geschrieben: `das haben wir schon immer gewusst`.
Aber der Einstieg ins fundamentale Denken, der für mich erst durch Lucy vollzogen wurde, ist bahnbrechend und fordert geradezu Fortsetzungen Niemz` Bücher heraus.
In dieser Beziehung komme ich gleich auf das von Herrn Niemz verwendete ?Du?. Damit bricht er die sittlichen Schranken, die unsre Gesellschaft geformt hat. Er kommt uns, genaugenommen unsrem Bewusstsein (der Seele) näher. Ich will damit nicht sagen, dass man generell und immer ?Du? verwenden sollte. Prof. Dr. Niemz schaltet nicht zuletzt seinen persönlichen, zweifellos durch fleißiges Lernen erworbenen Status völlig aus, er geht auf Du und Du und beschreibt komplexe Wissenschaft für Ottonormalverbraucher.
Ich kenne niemand der Gott mit Sie anspricht. Dennoch sehe ich persönlich auch eine gewisse Personifizierung zu Gott, da diese für mein Vorstellungsvermögen wichtig ist. Denn ich kann mir mit meiner gegenwärtigen Erkenntnis real im Jenseits auch nur solche Dinge vorstellen, die ich irgendwie mit der hiesigen (materiellen) Welt in Verbindung bringe. Deshalb stellt sich Gott in meinem (irdischen) Leben z.B. in Form von Naturerscheinungen in bestimmten Lebenssituationen dar. Unser Autor beschreibt ebensolche schon auf der ersten Textseite von Lucy im Licht. Des weiteren sehe ich auch eine Verbindung durch den Geist, der sich für mich so darstellt, als dass er woanders (höher) beheimatet ist als im menschlichen Gehirn.
Herr Niemz begibt sich auch aufs wissenschaftliche Glatteis, was ihm persönlich in seiner Karriere auch Schaden zufügen könnte. Ich habe dieses Vorgehen bisher noch nicht erlebt. Oft ist doch heutzutage erworbenes Wissen (Status) auch Macht, die nur selten geteilt wird. Man ist in der Ellebogengesellschaft nicht bereit sein (Fach)wissen einfach so weiterzugeben. Oder es gibt Fachexperten die sich dermaßen kompliziert ausdrücken, dass man große Mühe hat den Sinn zu verstehen. In diesem Punkt kann man auch so weit gehen, dass das spezifische Vokabular wahrscheinlich auch für gestandene Wissenschaftler oft schwierig nachzuvollziehen ist. Ein Beispiel hierfür ist die Täuschung im bekannt gewordenen Fall Gert Postel. Der deutsche Briefträger aus Flensburg führte fast 20 Jahre lang den gesamten Medizinbetrieb an der Nase herum. In einem Vortrag vor hundert Psychiatern führte er unverfroren die ?bipolare Depression dritten Grades? ein, es wurde unwidersprochen geschluckt. Wer die psychiatrische Sprache beherrscht, der kann grenzenlos jeden Schwachsinn formulieren und ihn in das Gewand des Akademischen stecken.
Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass einerseits die Kluft im Status der Menschen (Akademiker und Ottonormalverbraucher) recht groß ist, andererseits ist sie durch derartige Sachen wiederum ziemlich klein. Deshalb spiegelt sich gewissermaßen die Einsteinsche Relativität auch in unsren Köpfen wider. Hier bleibt die Frage offen, ob sich die erworbenen Schätze von Liebe und Wissen einzig im physisch vorhandenen Gehirn abbilden oder ob es vielleicht eine Spiegelung in der Seele gibt. Zudem spricht man allgemein von `Liebe aus dem Herzen`. Wie sind also Gehirn, Herz und Seele verknüpft
Ich denke nämlich, dass etwa bei geistig behinderten Menschen mit Chromosomenschäden auch eine Menge von vorgenannten Schätzen befinden.
Ist die lokale Betrachtung der Neurowissenschaft, welche körperliche Ursachen (z.B. in der Hirnforschung) für bestimmte Fehlstellungen verantwortlich macht, vielleicht auch eingeschränkt, da die Seele und die ganzheitliche Verbindung mit Gott noch gar nicht in Betracht gezogen wurde
Ich möchte hier meine Gedanken zunächst schließen und die Gelegenheit für ein Schlusswort wahrnehmen.
Durch das Kennenlernen von Niemz´ Büchern habe ich nunmehr auch gelernt, dass das außerkörperliche Vorhandensein eines Bewusstseins (Seele) durch sehr `glaubwürdige` Beweise erbracht ist und ich nicht nur deshalb Lucys Axiom als einen unmittelbar einleuchtenden Grundsatz betrachte! Für mich ist (sonnen)klar, dass mit dem körperlichen Tod unsere Seele auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt wird, damit sie ins Jenseits übergehen kann. Diese Stelle möchte ich auch dazu nutzen, mich hiermit ganz persönlich bei Markolf Niemz zu bedanken, dass er mir dieses Wissen mit seinen Büchern vermittelt hat und mir damit auch meine individuellen Fragen inpuncto Religionen und dem christlichen Glauben beantwortete
Nun möchte ich noch diejenigen Teilnehmer im Forum, die sich bislang mit Meinungsäußerungen zurückgehalten haben, auffordern und ermutigen ebenfalls einen Beitrag einzubringen.
Liebe Grüße von Lars





Suchende

Beigetreten: 27/09/2007 14:05:13
Beiträge: 5
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Hallo,
ich finde Deinen Beitrag sehr interessant und frage mich, ob man in diesem Sinne die Ideenlehre heranziehen kann, die Prof Niemz in seinem Buch kurz angesprochen hat. Ich komme auf diesen Aspekt daher, da viele Nahtoderfahrene verstorbene Verwandte in perfekter und gesunder Form wiedersehen, auch wenn diese schwer erkrankt oder gravierend behindert waren. Ich denke, jedem lebenden Wesen liegt eine ganz und gar perfekte Grundform zugrunde (die Seele?), welche einerseits für jedes Wesen individuell ist, anderseits aber auch ein Aspekt des Ganzen, ohne den das Ganze nie ganz perfekt sein kann. Jedes Wesen hat das gleiche Potential, welches er unter den Bedingungen, die er vorfindet, verwirklichen kann, selbstverständlich sind die Strartbedingungen anders: Ein Mensch, der hochintelligent (Gene) ist und vom Elternhaus gefördert wird (Prägung) kann sein Potentiel anders entwickeln, als ein Mensch, der vielleicht körperliche Einschränkungen und geistige Behinderung vorfindet. Das "Werk", welches jeder dieser Menschen verwirklicht, kann eine größtmögliche Entfaltung dessen Potential sein, wobei der Beitrag des behinderten Menschen ebenso wichtig ist wie der des Mediziners, der vielleicht ein Allheilmittel gegen alle Krankheiten herzustellen vermag. Unsere Grundform, die Idee von uns, ist perfekt und jeder kann einen perfekten Beitrag gemäß seiner Fähigkeiten leisten (wobeí vielleicht der des behinderten Menschen eher von Liebe und Vertrauen geprägt ist als von Intellekt und "Können" im herkömmlichen Sinne. Wenn wir in das Licht eingehen, gehen wir meiner Meinung nach insofern darin auf, als das wir lles erfahren und mit allen kommunizieren können. Wir bleiben aber die Grundform unserer Selbst, ohne die das Ganze nie perfekt und komplett sein könnte. Daher bin ich auch nciht ganz von der Reinkarnation überzeugt, denn die Idee, die hinter jeder Person steht, kann nur auf die Art und Weise Ausdruck finden, wie sie es in dem speziellen Menschen gefunden hat, besser geht es nicht (lediglich das, was wir daraus machen...). Ein ganz persönlicher Ausdruck des Ganzen, der wir immer sein werden und trotzdem ein untrennbarer Teil des Ganzen, das sind wir, waren wir und werden wir für immer sein (so sehe ich das...)!

Liebe Grüße und ein freundliches "Hatschi"
erkältete Suchende
Gillmeise

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Beigetreten: 09/09/2007 18:15:03
Beiträge: 132
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Ich habe eure Beiträge mit großem Interesse gelesen! Ihr habt mir wieder einigen interessanten Stoff zum Nachdenken gegeben!
Die von euch angesprochene "Grundform der Seele" ist wahrscheinlich der "Soll-Zustand". Diesen erreichen zu Lebzeiten jedoch wahrscheinlich die Wenigsten von uns: Körperliche und geistige Behinderungen, "schlechte" Gene, ein nicht so gut geratenes Elternhaus / Umfeld tragen dazu bei, dass wir unseren "Soll-Zustand" zu Lebzeiten hier auf Erden vielleicht nicht erreichen.
Allerdings glaube ich nicht, dass diese "Grundform der Seele" der Reinkarnationstheorie widerspricht: Könnte es denn nicht so sein, dass unsere Seele in verschiedenen Leben unterschiedliche Blüten trägt? Vielleicht ermöglicht uns dieses, unser jetziges Leben, eine bestimmte Grundeigenschaft unserer Seele voll auszuleben. In einem anderen Leben sind vielleicht andere Eigenschaften stärker gefragt.
Nur im Jenseits, also nach unserem irdischen Leben ( oder wenn man an die Reinkarnation glaubt: zwischen unseren irdischen Leben ) kommen bei unserer Seele alle Eigenschaften voll zum Tragen.
Dies sind nur so ein paar Gedanken von mir. Für die Richtigkeit meiner Theorie übernehme ich keine Garantie ... .

Viele Grüße!

eure Kathrin
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus
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Gillmeise

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Beigetreten: 09/09/2007 18:15:03
Beiträge: 132
Standort: Mikrobiologen Akademiska Sjukhuset Uppsala
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Auf Wunsch eines Forumteilnehmers kommt hier noch ein kleiner Nachtrag von mir, also etwas, was mir noch nachträglich zu dem oben genannten Thema eingefallen ist.
Ein von mir hoch geschätztes Bibelzitat lautet in etwa wie folgt ( Ich bin kein Experte im wortwörlichen Wiedergeben von Bibelzitaten ... . ):

?In Jesus Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis."

Das könnte im übertragenen Sinne bedeuten, dass das Wissen sozusagen bei Gott und in Gott bereits von Anfang an angelegt ist, und dass es dort gewissermassen "verwahrt" wird. Da unsere Seelen ja auch mehr oder weniger ein Teil von Gott sind oder zumindest aus Gott hervorgegangen sein dürften, ist anzunehmen, dass in jeder einzelnen Seele auch schon "alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis" ruhen dürften. Die Frage ist halt nur, in wie weit es uns in diesem Leben gelingt, sie zu beleben und zum Blühen zu bringen.

Viele Grüsse!

eure Kathrin

Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus
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Claudia

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Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
Beiträge: 112
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Hallo Kathrin, Hallo Lars,

Zitat: .... Könnte es denn nicht so sein, dass unsere Seele in verschiedenen Leben unterschiedliche Blüten trägt? Vielleicht ermöglicht uns dieses, unser jetziges Leben, eine bestimmte Grundeigenschaft unserer Seele voll auszuleben.

Genau das vermute ich auch ... mir fiel spontan dieses Gedicht ein:

Ein Mensch bedenkt mit bittrem Zorn,
das keine Rose ohne Dorn.
Doch muss ihn doch viel mehr erbosen,
das so viel Dornen ohne Rosen!
(Eugen Roth)

Nach meiner Meinung ist das Wissen (von z. B. Demenzkranken) verloren. Ihre Seelen haben mit dem Körper und dem Verstand abgeschlossen und warten resigniert ab, bis die Körper sterben und somit ein neues Seminar auf dem Schulungsplanet Erde antreten können.... das können sie auch , denn sie kennen keine zeit und keinen Raum, sind aber Gefangene in der Materie. Das klingt hart und krass, doch selbst im medizinischen Bereich gibt es Experten, die davon ausgehen, dass Demenzkranke unerledigte Aufgaben haben und es ihnen helfen könnte, wenn man diese noch lösen könnte (Validation)

Ich glaube auch bei anderen Menschen nicht, dass es das Wissen ist, welches wir mitnehmen, sondern die Weisheit und die positiven Emotionen, die uns dorthin geführt haben. Daran erkennen wir auch die Anderen. Es ist nicht der Körper, sondern die Aura und das Erkennen derselben! Und in dem Moment des Sterbens vermischen wir die Sinne (auf die wir zeitlebens zurückgegriffen haben) mit der Gabe der Erkenntnis und der göttlichen Weisheit und können so kombinieren, dass es diese Menschen, Tiere, Situationen sind, von denen die Aura ausging. Das bestätigen auch die Berichte, dass selbst Tote, die von schwerer Krankheit gezeichnet oder durch einen Unfall ums Leben kamen, als vollkommene und gesunde Geschöpfe beschrieben wurden.

Aber wie Lars schon sagte ... man kann nicht alles wissen - man kann nur glauben ... und nicht jeder Glauben ist Trost für Jeden! ... Manchmal ist es ganz gut sich etwas nicht bildlich vorzustellen ... manchmal muss man loslassen können.... Manchmal tut es ganz gut Gott-Vertrauen zu haben, anstatt den Teufel an die Wand zu malen.

Claudia
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
Lars

Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
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Guten Abend miteinander!

Die Wissenschaft versucht Probleme analytisch zu lösen. Wenn es also einen Riesenberg von Aufgaben gibt, so wird alles scheibchenweise analysiert, man möchte Erklärungen und Lösungen erzielen. Dies gilt auch beim Versuch eine Weltformel zu finden, die mit einer Theorie das ganze Universum beschreibt. Dazu wird das Problem in Segmente zerlegt, welche getrennt voneinander berechnet werden. Nun ist offenbar dieser Lösungsansatz, der durchaus für viele Sachen der richtige ist, an dieser Stelle völlig falsch.
Der kritische Physiker Steven Hawkins hatte dies auch festgestellt, indem er folgendes beschreibt: (Zitat Anfang) Wenn im Universum grundsätzlich alles von allem abhängt, so könnte es unmöglich sein, einer Gesamtlösung näher zu kommen, indem man Teile des Problems isoliert untersucht.
(Zitat Ende)

Ich meine auch, dass alles von allem abhängig ist. Es gibt im täglichen Leben einige Sachen, wo man versucht sich von bestimmten Dingen (u.a. auch von Menschen) unabhängig und damit vielleicht frei zu machen. Das gelingt gewiss nicht, zumindest wenn man tiefgründig genau untersucht. Bei Trennungen z.B. in der Partnerschaft, ganz gleich wie gut man diese durchzuführen versucht, sind in den Seelen möglicherweise Wunden verborgen, die auf alle Fälle Resonanzwirkungen hinterlassen.

Der Ausdruck von Liebe und Weisheit spiegelt sich in jedem Augenblick unseres Lebens wider. Wer sich diese kostbaren Momente nicht im Klaren ist, sie nicht wahrnehmen will und dem Rationalen im Leben vorrangige Bedeutung beimisst, versäumt meiner Meinung nach sehr viel.

Ich bin froh, dass ich durch die erweiterte Erkenntnis, vermittelt durch Lucy und das tolle Forum, jetzt in der Lage bin, dies immerzu deutlich zu spüren und wahrzunehmen. Erst dadurch treten Polaritäten tief ins Bewusstsein und man hat die Chance über sein Handeln verstärkt nachzudenken. Ich muss mir Zeit und die nötige innere Ruhe verschaffen, um den tiefen Lebenssinn überhaupt zu verinnerlichen. Ich muss offen und bereit dazu sein, muss also mein rationales Ego, welches manchmal eher behindert, durch mein Selbst überwinden.

Dieses und die gesamte Vielfalt unserer Wahrnehmung kann man durch rationale Wissenschaft nicht erforschen. Es ist jedoch eine ganz besondere Kraft. Im physikalischen Sinn ist Kraft messbar. Die Kraft der Liebe, der Gedanken, der Hoffnung, des Glaubens kann man mit rationalen Instrumenten nicht nachweisen, deshalb stehen diese aus wissenschaftlicher Sicht hinten an. Dennoch sind allerlei Phänomene bekannt, die Unglaubliches vermitteln.

Der Homöopathie wird beispielsweise in der klassischen Medizin sehr wenig Beachtung zugemessen. Dort gibt es Medikamente die Wirkstoffe enthalten, welche in hohem Maße verdünnt sind, so dass man jene gar nicht mehr nachweisen kann. Dennoch werden Heilerfolge erzielt. Ich assoziiere diese Verdünnung auch wie folgt: Streut man eine Tüte Zucker in den salzigen Ozean an der Küste Portugals, so wird man in Amerika keinen Nachweis von Süße feststellen. Trotzdem gelangt eine Information in das Meer, die sich überall ausbreitet. Der kürzlich ausgestrahlte Film der Geschwister Scholl hat mich sehr angerührt. Der tragende Gottesglaube, die fantastischen Gebete und Schilderungen, die durch den Glauben verbundene Gewissheit des Friedens in der Ewigkeit waren einfach genial. Ich vergleiche das mit einer Schwingung die sie in Bewegung versetzt haben, welche bis heute große Wellen schlägt, gleichsam, wenn ein so guter Geist der beiden Geschwister ins Meer der Ewigkeit eintaucht, dann potenziert sich der vergleichsweise winzige (mengenmäßige) Anteil (im Meer) wie eine Art ewiger Frieden, also in Gott und seiner Allmächtigkeit.

Liebe Grüße von Lars


atlantia7777

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Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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guten morgen meine lieben!

das wissen, welches unser gehirn bewahrt, ist meines glaubens nach für das fortbestehen der seele nach dem tod unwichtig.
das wissen, welches wir mitnehmen, ist niemals in unseren köpfen, es ist nur in unseren herzen.daher erklärt sich auch das genannte bibelzitat:

in jesus bleibt unser wissen bewahrt, denn Jesus Christus ist der, den wir mit unserem herzen gleichsetzen können.

wenn man sein gehirn und seine denkfähigkeit so dringend bräuchte, um auf dem persönlichen seelenweg weiterzukommen, dann wäre jeder geistig behinderte von gott gestraft zur welt gekommen. dass das unsinn ist, wissen wir. natürlich hilft uns unser verstand auf vielerlei weise, zu lernen und zu erkennen. mehr aber auch nicht.

denn: es gibt keinen einzigen menschen auf erden, der ohne herz leben kann. und damit ist noch nicht einmal das physische herz gemeint!
wenn das gehirn so zentral wäre, wäre es in der mitte unseres körpers.

die liebe und weisheit unseres herzens machen unser leben aus. das nehmen wir mit, und das ist es, was Gott sieht. alles andere ist einmal unwichtig.

mein lieblingsautor John ortberg hat einmal von einem kleinen mädchen erzählt, für das zweifelsfrei feststand, dass es Jesus Christus wirklich gibt, denn sie kann fühlen, wie er in ihrem herzen umhergeht (sie meinte den herzschlag). ein besseres bild dafür kann man wohl nicht finden.

ich wünsche euch allen einen wunder-vollen tag

atlantia




wie im Himmel - so auf Erden
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