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atlantia7777
Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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Ralf wrote:
Hallo Atlantia!
hallo Ralf!
Es sieht so aus, dass unsere Meinungen und Vorstellungen beim Thema "Sinn des Lebens" doch stark divergieren, was ja auch nicht sehr verwunderlich ist! Das gleiche gilt natürlich für die Frage, ob das vielfältige Leid in dieser Welt einen "Sinn" hat. Hier sind Krankheiten aller Art zu erwähnen, körperliche oder geistige Behinderungen, Unglücksfälle, Hungersnöte, Seuchen (z.B. Pest, Pocken, spanische Grippe) und Naturkatastrophen (z.B. der letzte Tsunami) mit Hunderttausenden und Millionen Toten etc.
ja ich glaube in der tat, dass man sich vor eintritt in dieses leben sehr genau aussucht, in welche umstände man hineingeboren werden möchte, um gewisse erfahrungen zu machen und gewisse lernaufgaben zu erfüllen. damit steckt man sich seinen lebensplan ab. es gibt keine zufälle.
im kleinen kann man überdies selbst feststellen, dass man jede krankheit und jedes wehwehchen in sein leben zieht, ganz selbstverantwortlich. wo man etwas in seiner seele überhört, macht es sich eben im körper bemerkbar.
erkennt man den sinn seiner krankheit, wird sie überflüssig und verschwindet. dies erklärt auch sogenante spontanheilungen bei krebs usw.
aber ich wollte ein beispiel aus dem kleinen, kategorie wehwehchen nennen, damit auch an dieser stelle wieder bezug zur konkreten alltagswirklichkeit sichtbar wird: wenn mir die schultern wehtun, kann ich mich fragen, was mir so schwer auf selbigen liegt. wenn mir der rechte arm wehtut, kann ich mich fragen, ob mein gleichgewicht zwischen geben und empfangen gestört ist (überbetonung einer der beiden seiten, in diesem fall geben). usw. usf. auf diese weise habe ich meine monatelangen schulterprobleme über nacht kuriert. ich hätte gerne schon vorher über diese zusammenhänge bescheid gewusst! die arbeit begann natürlich mit dieser erkenntnis. die schulter tat nicht mehr weh, aber ich habe an meiner empfänglichkeit arbeiten müssen.
eine solche lebensauffassung erfordert natürlich selbstkritik und die übernahme von selbstverantwortung für das eigene leben, was die meisten menschen leider weit von sich weisen. es ist natürlich einfacher, auf einen Gott zu schimpfen, der es nicht gut mit uns meinen kann.
was soll das sein, "das schicksal"? es ist das, was wir uns hier vorgenommen haben! nicht mehr und nicht weniger.
Dieses Thema soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden,
warum nicht? grins
aber in aller Kürze möchte ich folgendes anmerken: Die schlichte Behauptung im Beitrag vom 26.2.2008, dass die Menschen wählen können, was sie erleben wollen, und dass sie nur die Krankheiten bekommen, die sie sich selbst "ausgesucht" haben, halte ich für ziemlich kühn, um es mal vorsichtig auszudrücken!
das leben ist unsere aufgabe, es ist kein sonntagsnachmittags-spaziergang - aber man kann es zu einem machen!
Wenn wir uns vergegenwärtigen, wie viele Kinder in bitterer Armut leben und unter Hunger und Krankheiten leiden, dass Kinder ohne Eltern aufwachsen, weil diese viel zu früh gestorben sind etc., dann können wir doch nicht einfach behaupten, das sei ihr eigener Wunsch und Wille gewesen.
doch, vor diesem leben, als wir noch in der gewissheit waren, dass alles gut ist und dass wir dieses leben erhalten, um weiter zu lernen. mit unserem menschlichen bewusstsein klingt das natürlich unerhört, aber von höherer warte aus bekommt man ein anderes bild.
Ich bin der Meinung, dass wir es uns damit zu leicht machen, ganz abgesehen davon, dass die Betroffenen derartige "Schuldzuweisungen" als anmaßend und ungerecht empfinden müssen.
und ich persönlich finde, indem man diese selbst-bestimmung ablehnt, macht man es sich zu leicht.
Abschließend möchte ich noch eine Episode aus dem Zeichentrickfilm "Antz" weitergeben (ich hoffe, dass es stimmt in etwa, weil ich den Film nicht selbst gesehen habe):
Eine Arbeiterameise geht zur Psychiaterameise und beklagt sich über die eintönige Arbeit, die sie zusammen mit Tausenden ihrer Kolleginnen jeden Tag verrichten muss. Sie lebe nur für andere, aber niemand kümmere sich um sie. Sie habe auch Bedürfnisse, die aber viel zu kurz kämen. Im Grunde sei sie doch völlig unbedeutend. Sie müsse einfach daran glauben, dass es irgendwann und irgendwo ein besseres Leben gebe, sonst würde sie noch völlig verzweifeln. Darauf die Psychiaterameise: Sehr gut, sie habe das System genau verstanden. Als einzelne Arbeiterameise unter vielen Tausenden sei sie tatsachlich völlig unbedeutend.
was ist denn das für ein schmarrn? *lach* nichts und niemand auf Gottes erden ist unbedeutend. nichts und niemand ist zufällig hier, alles wurde aus liebe erschaffen. das hatten wir an anderer stelle ja bereits
Demnach würde sich der "Sinn des Lebens" einer Ameise offenbar darin erschöpfen, die ihr zukommende biologisch-soziale Funktion - egal ob als Arbeiterin oder als Königin - möglichst gut zu erfüllen, also im Sinne Darwins zur Erhaltung und Fortentwicklung der Art beizutragen. Wenn eine Ameise krank oder alt wird, übernimmt eine andere diese Funktion. Die Kranken und Alten werden dann nicht mehr gebraucht.
eine ameise ist eine ameise, weil Gott sie so gewollt hat. weil die welt ameisen braucht, um so wunderbar zu sein, wie Gott sie sich erdacht hat. das ist der sinn einer ameise. so sehe ich das.
wenn sie nutzlos wären, wären sie nicht da. Gott macht keine fehler.
Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja auch für Ameisenseelen ein Leben nach dem Tod.
spielt das eine rolle? Gott hat sich sicherlich auch für ameisen alles bestmöglich ausgedacht. [/b]
ich denke, der unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich darauf vertraue, dass Gott alles in dieser welt zum besten erdacht hat, dass ich darauf vertraue, dass er diese welt unendlich liebt, jeden menschen und jede ameise, jedes blatt und jede wolke. sonst wäre die welt nicht, wie sie ist.
wir haben die wundervolle gelegenheit, in dieser seiner welt mit der geburt unseren platz einzunehmen und unser leben, das er uns hier geschenkt hat, zu leben, und zu freuen, und mit gott zusammen diese welt noch ein bisserl schöner zu machen, einfach nur, weil wir hier sind.
Gott hat sich gedacht, ich wünsche mir von herzen einen menschen, der Ralf heisst, der intelligent ist und unzählige wunderbare eigenschaften hat.
Dazu hat die Seele, die als Ralf in dieser Welt leben will, gesagt: ich möchte kritisch sein, möchte meinen verstand benutzen und lebhafte diskussionen führen. auf diese weise möchte ich mit anderen menschen zusammen lernen, deine welt zu verstehen, Gott.
und Gott sprach: es sei.
ich freue mich, dass wir so wunderbar diskutieren können, Ralf. vielen dank dafür!
glg atlantia
Viele Grüße
Ralf
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aaron2008
Beigetreten: 07/03/2008 13:06:47
Beiträge: 9
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Hallo Ralf,
du hast das mit den Ameisen ganz richtig formuliert.
Als einzelne Arbeiterameise unter vielen Tausenden sei sie tatsächlich völlig unbedeutend.
Dazu möchte ich einen Artikel aus der National Geographic zitieren (http://www.nationalgeographic.de/php/magazin/topstories/2007/08/topstory1.htm ):
Schwarmintelligenz
Text: Peter Miller
Eigentlich hatte ich immer geglaubt, Ameisen wüssten, was sie tun. Wenn sie in meiner Küche über das Fensterbrett marschieren, scheint klar: Die haben einen Plan. Wie sonst könnten sie Straßen anlegen, Nester mit Klimaanlage bauen und Raubzüge inszenieren? Alles falsch. Ameisen sind keine smarten kleinen Ingenieure, Architekten oder Strategen - zumindest nicht als Einzelwesen. Wenn zu entscheiden ist, was als Nächstes getan werden muss, hat die einzelne Ameise keine Ahnung. "Man braucht nur zu beobachten, wie eine allein etwas bewerkstelligen will. Sie stellt sich völlig ungeschickt an", sagt Deborah M. Gordon, eine Biologin an der Universität Stanford. Wie ist dann der große Erfolg der Ameisen zu erklären? Seit 140 Millionen Jahren bevölkern sie die Erde. Weltweit kennt man rund 12 000 Arten. Jede hat besondere Fähigkeiten. "Ameisen sind nicht clever, Ameisenkolonien schon", sagt Gordon.
Eine Kolonie findet Problemlösungen, die für einzelne Ameisen undenkbar wären. Die Kolonie nutzt den kürzesten Weg zur besten Futterquelle, verteilt Aufgaben an die Arbeiterinnen, verteidigt das Revier. Als Individuen sind Ameisen hilflos, aber als Kolonie reagieren sie schnell und effizient auf ihre Umwelt. Die Fähigkeit dazu nennt man kollektive Intelligenz oder Schwarmintelligenz.
... und ich denke, auch wir "Die Krone der Schöpfung" haben lediglich den Status einer Ameise bezogen auf das Universum.
Noch einen Satz zu Gott oder was wir auch immer für Gott halten. Es ist immer noch die Sache desjenigen, der behauptet das eine Sache existiert, diese auch zu beweisen, nicht umgekehrt.
D.h. derjenige, der die Frage in den Raum stellt, ob z.Bsp. die Konkurrenz der Arten im Sinne eines Schöpfers sein kann, muss nicht beweisen, dass es diesen Schöpfer nicht gibt, sondern derjenige, der behauptet, dass hinter all dem, was sich hier abspielt ein Schöpfer oder ein schöpferisches Prinzip steht.
Natürlich darf jeder glauben was er will, von mir aus auch an die schwarze Mamba aber der Sinn von "Lucy mit c" sollte doch sein, einen wissenschaftlichen Ansatz für ein schöpferisches Prinzip zu finden und kein Glaubensbekenntnis abzulegen oder eine neue Heilslehre zu verkünden. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
MfG
Aaron
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atlantia7777
Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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aaron2008 wrote:
... und ich denke, auch wir "Die Krone der Schöpfung" haben lediglich den Status einer Ameise bezogen auf das Universum.
jetzt bin ich aber bass erstaunt, dass du dein eigenes wunder, dein leben und die tatsache, dass du unendlich geliebt bist, auf diese weise relativierst! lebst du wirklich in diesem bewusstsein?
Noch einen Satz zu Gott oder was wir auch immer für Gott halten. Es ist immer noch die Sache desjenigen, der behauptet das eine Sache existiert, diese auch zu beweisen, nicht umgekehrt.
warum sollte man Gott beweisen müssen? meinst du, das stört ihn, ob er sich beweisen lässt? die wichtigen dinge im leben würden menschen niemals lernen, wenn Gott sich ihnen täglich persönlich zeigen würde: glauben, vertrauen, lieben ohne rückversicherung.
D.h. derjenige, der die Frage in den Raum stellt, ob z.Bsp. die Konkurrenz der Arten im Sinne eines Schöpfers sein kann, muss nicht beweisen, dass es diesen Schöpfer nicht gibt, sondern derjenige, der behauptet, dass hinter all dem, was sich hier abspielt ein Schöpfer oder ein schöpferisches Prinzip steht.
warum meinst du, dass irgendetwas bewiesen werden muss? lässt du dir die liebe (d)einer frau auch beweisen? und wenn ja, wie sollte das gehen? niemand kann einem anderen menschen ins herz schauen. bleibst du deswegen solange alleine, bis es einwandfrei bewiesen ist, dass du geliebt wirst? denn nichts anderes ist Gott: der, der uns alle unendlich liebt.
ich denke, ein solcher beweis ist ganz einfach irrelevant.
Natürlich darf jeder glauben was er will, von mir aus auch an die schwarze Mamba aber der Sinn von "Lucy mit c" sollte doch sein, einen wissenschaftlichen Ansatz für ein schöpferisches Prinzip zu finden und kein Glaubensbekenntnis abzulegen oder eine neue Heilslehre zu verkünden. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
ich denke nicht, dass das der sinn des buches ist. Gott ist IMMER zwangsläufig mit glauben und vertrauen verbunden. Gott ist nur über das herz erfahrbar. und ein solches geniales buch, das natürlich auch von Gott inspiriert ist (alle inspirationen kommen aus Gott) an sich ist doch beweis genug, dass es "ihn" gibt.
lieber Aaron,
je mehr man Gott hinterherjagt, desto mehr wird er sich einem entziehen. Gott kommt einem näher, je mehr man stille hält und geschehen lässt.
und er liebt dich auch dann, wenn du ihn mit einer mamba vergleichst, denn auch sie ist ein aspekt Gottes. wie du selbst und der Computer, an dem du gerade sitzt und dies liest. es gibt NICHTS ausserhalb von Gott.
liebe grüsse
atlantia
MfG
Aaron
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wie im Himmel - so auf Erden
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Michel
Beigetreten: 19/03/2008 14:03:27
Beiträge: 6
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Lucy wrote:
Wenn wir alle EINS mit Gott werden, dann sind wir für alles genauso verantwortlich wie Gott. Es wäre also nicht fair, ihn deshalb in Frage zu stellen. Wir täten besser daran zu fragen: "Warum lassen WIR das Böse zu?" Solange wir diese Frage noch nicht beantworten können, ist Gottes Schöpfung - raumzeitlich betrachtet! - noch nicht am Ziel.[/i]
Liebe Lucy,
Wenn wir alle EINS mit Gott sind
werde ich mir hoffendlich bei jeder Versuchung selbst die Frage stellen:
"Aber du wirst doch nicht?"
Da ich aber schon mit Gott eins bin
spüre ich den Schmerz der eigenen Unzulänglichkeit schon jetzt.
Und doch fühle ich mich von Gott geliebt.
Lucy wie ist das liebe ich mich dann selbst?
Liebe Lucy forsche bitte weiter
Michel
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atlantia7777
Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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Michel wrote:
Liebe Lucy,
Wenn wir alle EINS mit Gott sind
werde ich mir hoffendlich bei jeder Versuchung selbst die Frage stellen:
"Aber du wirst doch nicht?"
Da ich aber schon mit Gott eins bin
spüre ich den Schmerz der eigenen Unzulänglichkeit schon jetzt.
Und doch fühle ich mich von Gott geliebt.
Lucy wie ist das liebe ich mich dann selbst?
Liebe Lucy forsche bitte weiter
Michel
hallo Michel,
glaubst du denn, für Gott gibt es versuchungen?
du sollst natürlich als erstes dich selbst lieben (und danach deinen nächsten ebenso), das hat Jesus uns gelehrt. dies ist die grundvoraussetzung, um liebe überhaupt geben zu können.
solange du dich VON Gott geliebt fühlst, stellst du ihn noch ausserhalb deiner selbst. solange erlebst du Gott noch als getrennt von dir.
das ziel (welches wohl kaum ein mensch erreichen kann) ist für jede seele, sich wieder bewusst zu werden, dass sie selbst liebe IST und nie etwas anderes real war. dann ist die trennung aufgehoben und die seele ist wieder in der einheit. vollstes bewusstsein über diese einzige wahrheit.
liebe grüsse
atlantia
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aaron2008
Beigetreten: 07/03/2008 13:06:47
Beiträge: 9
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Hallo Atlantia,
so bin ich halt. Ich will hinterfragen und nicht alles glauben. Schau, jedes Ding hat mindestens so viele Seiten, wie es Beobachter hat. Wie wir dieses Ding interpretieren, hängt von unseren genetischen Voraussetzungen, von unsere Konditionierung ab. Neben der subjektiven Interpretation, gibt es eine objektive Realität. Und das ist die eigentliche Seite des "Dings".
Bsp. ein Blitz - ein farbenblinder Mensch interbretiert diesen als hell, die Umgebung als dunkel. Ich hingegen als gelb und den Himmel als nachtblau. Objektiv ist die Lichterscheinung eine Lichtwelle mit einer bestimmten, messbaren Frequenz. Die alten Griechen sahen auf Grund ihrer Konditionierung darin den Zorn der Götter. Die objektive Ursache ist eine elektrische Entladung.
Mein Wissenziel ist es, mich so weit wie möglich der objektiven Realität anzunähern. Nun meinen einige, dass es die gar nicht gibt. Ist also der Mond nicht mehr da, wenn ich die Augen schließe? Natürlich gibt es in der Quantenwelt Unschärfen. Aber eben nur dort. Unsere markoskopische Welt ist ganz gut verifizierbar und falsifierbar. Ansonsten hätte Lucy ihr Axiom gar nicht aufstellen können.
Wissenschaft führt mitunter zu dramatischen Erkenntnissen und Einsichten? Biochemisch ist Liebe ein Produkt aus verschiedenen Botenstoffen. Ihr evolutionärer Zweck ist die Erhaltung der Art und ein Vorteil gegenüber Arten die keine Liebe enpfinden können. Darum lieben wir!!! Gewiss diese Erkenntnis ist nicht angenehm. Auch ist unser Wille nicht so frei, wie wir das gern hätten. Er wird in den meisten Fällen durch Gene und Botenstoffe und unsere Konditionierung bestimmt. Nur bei wichtigen Entscheidungen haben wir die Freiheit die schon vorbereitete Entscheidung abzuwählen und meinetwegen nach links zu laufen. Dies ist objektiv nachweisbar.
Sind wir nun doch nur Ameisen?
Natürlich darf ich Liebe auch als Geschenk Gottes interpretieren. Aber das ist dann meine subjektive Sicht der Dinge. Ansonsten müsste ich Gott als objektive Realität annehmen und ihn verifizieren und falsifieren.
Cu Aaron
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aaron2008
Beigetreten: 07/03/2008 13:06:47
Beiträge: 9
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Ich gebe mal heute einen Kommentar zu meinem eigenen Beitrag ab
Habe heut abend mit meinen Mädels KiKa geschaut, die haben das Thema Sterben behandelt. Das Fazit war ein sehr philosophischer Ansatz: Der Tod gibt, weil er dem Leben eine zeitliche Grenze setzt, dem Leben einen Sinn. Wenn du also unendlich Zeit zum Leben hättest, hättest Du auch unendlich Zeit dein Leben zu vergeuden. Allein die zeitliche Grenze und auch die Unbestimmtheit des Todeszeitpunktes halten dich an, deine Lebenszeit sinnvoll zu nutzen. Sie sollten es jedenfalls.
Der Tod - ein weises Spiel Gottes?!? Brauchen wir da noch ein Jenseits? Und ist dieses Jenseits nicht kontraproduktiv, da es die Zeitgrenze faktiv ins Unendliche verschiebt. Erst recht, wenn wir dauerhaft reinkarnieren.
Ich persönlich kann mit Gott nicht all zu viel anfangen. Ich glaube auch nicht, dass "er" sich persönlich für meine kleinen Nöte sonderlich interessiert
"Ihm" ist es auch ziemlich prent, ob morgen ein Meteorit auf unser Erde knallt und alles vernichtet. Möglicherweise ist das, dessen Teil wir sind, ein zielgerichteter Prozess. Indizien sind z.Bsp. Konvergenz. Und selbst, wenn sich eines Tages herausstellen sollte, das eine NTE und damit das Jenseits eine fast perfekte lllusion ist, >> Wir werden es ja irgendwann erfahren
<< wäre diese Illusion wohl ein Beweis, dass unsere Existens mehr als Zufall ist. "Er" kann uns zwar keine Unendlichkeit schenken, aber eine ziemlich perfekte Illusion davon.
In diesem Sinne "Frohe Ostern" und morgen eine erfolgreiche Auferstehung
Aaron
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atlantia7777
Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
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aaron2008 wrote:
Hallo Atlantia,
so bin ich halt. Ich will hinterfragen und nicht alles glauben.
hallo aaron,
was meinst du, wie ich zu meinen einstellungen gelangt bin *lach* ich glaube grundsätzlich nichts, bis ich eigene erfahrungen in meinem tatsächlichen leben dazu gemacht habe.
Schau, jedes Ding hat mindestens so viele Seiten, wie es Beobachter hat. Wie wir dieses Ding interpretieren, hängt von unseren genetischen Voraussetzungen, von unsere Konditionierung ab. Neben der subjektiven Interpretation, gibt es eine objektive Realität. Und das ist die eigentliche Seite des "Dings".
das widerspricht sich für mich. der erste satz ist der, der daran wahr ist. es kann niemals eine eigentliche seite des "dings" geben. nicht in dieser unserer welt der dualität.
Bsp. ein Blitz - ein farbenblinder Mensch interbretiert diesen als hell, die Umgebung als dunkel. Ich hingegen als gelb und den Himmel als nachtblau. Objektiv ist die Lichterscheinung eine Lichtwelle mit einer bestimmten, messbaren Frequenz. Die alten Griechen sahen auf Grund ihrer Konditionierung darin den Zorn der Götter. Die objektive Ursache ist eine elektrische Entladung.
wer sagt dir, dass die griechen unrecht hatten? und wenn alles gleich wahr ist? denn du erschaffst dir deine realität. daher ist das wahr, was du darin siehst. und - was ist daran schlimm?
Mein Wissenziel ist es, mich so weit wie möglich der objektiven Realität anzunähern. Nun meinen einige, dass es die gar nicht gibt. Ist also der Mond nicht mehr da, wenn ich die Augen schließe? Natürlich gibt es in der Quantenwelt Unschärfen. Aber eben nur dort. Unsere markoskopische Welt ist ganz gut verifizierbar und falsifierbar. Ansonsten hätte Lucy ihr Axiom gar nicht aufstellen können.
vielleicht ist der mond nur da, weil wir glauben, dass ein mond da ist, denn uns wurde das immer schon so gesagt. und selbstverständlich existiert nicht "der" mond. auf quantenebene gibt es keine festen körper. was wirklich wichtig ist, dass der mond unsere phantasie anregt, dass er uns romantisch stimmen kann, dass er uns in der nacht leuchtet und dass man ein gesicht in ihm erkennen kann, wenn man lust dazu hat. frag einfach ein kind, was ist der mond? und du wirst der wahrheit näher kommen als mit tausend überlegungen deines verstandes. Gott hat den mond an den himmel gesetzt, damit wir uns an ihm erfreuen können. ich meine, das ist das beste, was ein mond im leben tun kann.
Wissenschaft führt mitunter zu dramatischen Erkenntnissen und Einsichten? Biochemisch ist Liebe ein Produkt aus verschiedenen Botenstoffen. Ihr evolutionärer Zweck ist die Erhaltung der Art und ein Vorteil gegenüber Arten die keine Liebe enpfinden können. Darum lieben wir!!!
wenn das deine auffassung von liebe ist, meinen wir definitiv verschiedene dinge.
Gewiss diese Erkenntnis ist nicht angenehm.
ich persönlich könnte mit dieser einstellung nicht leben. sie widerspricht allem, was ich in den letzten 2 jahren erlebt habe (Gott sei dank!!!)
welchen sinn sollte das alles hier haben? welchen sinn hat das leben für dich? welchen sinn hätte es, wenn du ab morgen für den rest deines lebens bewegungsunfähig in einem bett liegen müsstest?
Auch ist unser Wille nicht so frei, wie wir das gern hätten. Er wird in den meisten Fällen durch Gene und Botenstoffe und unsere Konditionierung bestimmt.
ich denke, du verwechselst da instinktreaktionen und den freien willen des herzens. das muss man natürlich fein unterscheiden! das herz wird niemals durch botenstoffe beeinflusst, weil es nicht in der physischen realität existiert.
Nur bei wichtigen Entscheidungen haben wir die Freiheit die schon vorbereitete Entscheidung abzuwählen und meinetwegen nach links zu laufen. Dies ist objektiv nachweisbar.
wie willst du das nachweisen? das würde mich wirklich interessieren. bitte führe das genauer aus!
Sind wir nun doch nur Ameisen?
wenn du glaubst, du bist eine ameise, bist du eine. du bist der schöpfer deiner realität. wenn du jedoch glaubst, dass Jesus Christus dir flügel verleiht, wird er das tun. dein freier wille. ich glaube, ich fliege lieber weiterhin
Natürlich darf ich Liebe auch als Geschenk Gottes interpretieren. Aber das ist dann meine subjektive Sicht der Dinge. Ansonsten müsste ich Gott als objektive Realität annehmen und ihn verifizieren und falsifieren.
wie du so mit Gott umspringst, das ist schon der knaller. hast du je mit ihm darüber gesprochen? *lach*
ich frage mich, warum machen sich die meisten menschen das leben so schwer, wenn es doch in wahrheit so leicht ist. ich liebe auch gedanken- spiele, ich forsche und lese und hinterfrage. aber am ende des tages lege ich die bücher beiseite und erfreue mich einfach daran, dass Gott den ganzen tag mit mir zusammen gelesen und geforscht hat, und ich schliesse die augen und danke ihm, dass es bücher gibt, dass es mich gibt und dass er uns zusammen gebracht hat. darum geht es im leben, nicht mehr und nicht weniger.
seid alle lieb gegrüsst!
atlantia
Cu Aaron
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wie im Himmel - so auf Erden
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