Lucy in the Sky (with Diamond...)
|
| Autor |
Beitrag |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 25/01/2009 13:48:11
|
netherworld
Beigetreten: 05/12/2008 06:48:32
Beiträge: 2
|
Am 4.12.2008 hatte ich die Gelegenheit einen Vortrag von Hr. Prof. Dr. Markolf Niemz auf der Uni in Konstanz zu hören. Ich habe von seinen Büchern gehört, mehrmals über ihn in der Presse gelesen. Das Interesse war groß und der Saal voll. Der Vortrag war dann tatsächlich interessant, eine sehr lebhafte Diskussion schloß sich an. Nachdem Hr. Prof. Niemz die Zuhörerschaft zur Meinungsäußerung aufgefordert hat, möchte ich es hiermit kundtun.
Die eine Säule seiner Theorie, nämlich die wissenschaftliche, ist sehr fundiert. Hr. Prof. Niemz betont auch, daß er nichts behauptet, was der Wissenschaft widersprechen würde. Aber mit den Nahtoderfahrungen, Flug in einem Tunnel in Richtung eines Lichtes, begibt er sich auf ein völlig unsicheres Terrain.
Es wird erstens gänzlich außer acht gelassen, daß das Hirn zu vielen Eigenaktivitäten fähig ist. Denken wir nur an die Träume, wo wir die Realität & Irrealität nicht auseinanderhalten können, nur bei den luziden Träumen, wo der Träumer während des Traumes erkennt, daß er sich in einem Traum befindet. Aber denken wir an die Hypnose oder Erfahrungen, wo bei Hirnoperationen bei wachen Patienten durch Reizung verschiedener Hirnareale merkwürdige Sensationen ausgelöst werden können. Oder denken wir an die Epileptiker: die skurrilen Folgen der Krankheit führten dazu, daß diese als ?Morbus Sacer? (=heilige Krankheit) genannt wurde. Auch augenoperierte berichten über Lichterscheinungen, die durch das mechanische Reizen des Sehnervs ausgelöst wurden. Oder denken wir an die Wirkungen des Rauschgiftes, welcher Art auch immer, die uns in eine ganz andere Welt führen können.
Wenn die Nahtoderfahrenen ? unabhängig vom Alter & Volkszugehörigkeit ? über ähnliche Erlebnisse (im Tunnel fliegend in Richtung eines Lichtes) berichten, dann ist es nicht auszuschließen, daß das Hirn mit denen spielt. Es kann sein, daß das Hirn auf Sauerstoffmangel universell reagiert. Wir wissen auch nicht, aus welcher Phase diese Erlebnisse stammen: vielleicht kommt alles erst in den Sekunden vor dem Widererlangen des Bewußtseins zustande, wie bei einem Traum? & wie würde es funktionieren, daß die ?Wahrnehmungen? der Seele (die bereits in Richtung fliegt) vom Gehirn als Sinneswahrnehmungen registriert werden?
Wenn wir eine Seele haben & diese den Körper nach dem Tod verläßt, dann wird die Seele auch wohl wissen, wann der Tod eingetreten ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann handelt es sich um einen Irrtum. Aber irren ist menschlich? Kann sich die Seele auch irren? Sie muß sich dann abbremsen, noch bevor sie die Lichtgeschwindigkeit erreicht & umkehren um in den Körper zurückzukommen. Das ist eine ziemlich anthropomorphe Vorstellung. Wäre dieser Mechanismus derart störanfällig, daß die Seele dem Zustand des klinischen Todes ??reinfällt? & husch! den Körper verläßt? Ein gewißer Zweifel ist angebracht.
Bei der ganzen Theorie bekommt das Licht eine Sonderstellung. Aber wenn wir nüchtern wissenschaftlich betrachten, dann ist das Licht nichts anderes, als eine Form der Energie. Und das sichtbare Licht ist nur ein winziger Anteil im elektromagnetischen Spektrum. Die sehenden Lebewesen haben das Sehorgan, das für diese Energieform empfindlich ist. Aber physikalisch betrachtet ist das sichtbare Licht nichts besonderes, unterscheidet sich vom Ultraviolettspektrum oder von den Gamma-Strahlen nur in der Wellenlänge. Die Lebewesen sind in der Lage viele Formen der Energie direkt wahrzunehmen (Licht durch Sehen, mechanische Luftschwingungen durch Hören, aber bestimmte Tiere können auch das Magnetfeld perzeptionieren etc.). Das sichtbare Lichtspektrum ist nur ein geringer Teil davon, es gibt überhaupt keinen Grund dem für die Lebewesen sichtbaren Licht als Energieform einen besonderen Status zu attributieren. Ganz davon abgesehen, daß wir vieles gar nicht wahrnehmen, höchstens vermuten können. Denken wir nur an die dunkle Materie etc.
Also wie sieht dann die ganze Theorie aus? Es gibt einen wissenschaftlichen Anteil, daran ist nicht zu rütteln. Dann gibt es einen Glaubensanteil & in diesem Punkt werden die Ähnlichkeiten mit den Religionen erkennbar. Man kann daran glauben, oder auch nicht, beweisen kann man nichts.
Summa summarum: Hr. Prof. Niemz hat mit seiner Lucy eine schöne Spielwiese geschaffen. Diese wird von den Teilnehmern gern angenommen, weil die Leute so was mögen.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 25/01/2009 19:14:22
|
Claudia
Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
Beiträge: 112
|
Liebe/r netherworld,
es spricht für Dich - Ein Mensch der so skeptisch und prüfend an dieses Thema herantritt - dass Du hier einen eigenen Beitraq einstellst.
Viele Deiner Erläuterungen und Fragen kommen mir aus eigenen, früheren Überlegungen sehr bekannt vor.
Ich selbst habe es auch so empfunden, das es sich bei den Ausführungen, was das Licht angeht, nicht um Wissen sondern um Weisheit handeln muss.
Bis mir dann klar wurde, das unser (menschlicher) Verstand das absolut nicht nachvollziehen kann ... es fehlt im Glauben/in der Weisheit immer an belegbaren Beweisen ... sonst wäre es ja Wissen und kein Glauben.
Viel klügere Köpfe als ich es bin haben schon widerlegt, das es so etwas wie die Seele überhaupt geben kann und doch bleiben immer noch und immer wieder Fragen offen.
Ich für meinen Teil handle nach der Devise: man muss Gottes Wege icht verstehen, ABER man darf Ihnen vertrauen.
Auf Deinen Beitrag möchte ich zu folgenden Punkten gezielt meine Meinung äußern:
Zitat>>> Aber mit den Nahtoderfahrungen, Flug in einem Tunnel in Richtung eines Lichtes, begibt er sich auf ein völlig unsicheres Terrain<<<
Mein Glauben: wäre das Terrain sicher, wäre es wissenschaftlich belegt und hätte somit nichts mehr mit Glauben, oder gar einer bahnbrechenden Vorstellung zu tun.
Zitat>>> Es kann sein, dass das Hirn auf Sauerstoffmangel universell reagiert<<<
Ja, das kann sein ... dennoch schließt die eine Theorie die Andere nicht aus!
Zitat>>>Wenn wir eine Seele haben & diese den Körper nach dem Tod verläßt, dann wird die Seele auch wohl wissen, wann der Tod eingetreten ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann handelt es sich um einen Irrtum. Aber irren ist menschlich? Kann sich die Seele auch irren?<<<
Mein Glauben: die Seele irrt nicht. Die Seele verlässt auch zu Lebzeiten den Körper - z.B. in Koma, Hypnose, Bewusstlosigkeit, Träumen ... UND sie kann auch, ohne den Körper zu verlassen schon Lichtgeschwindigkeit und Omnipräsenz annehmen ... z.B. wenn man sich zu einem lieb gewonnen Menschen hingezogen fühlt ... man mit ihm telefoniert oder chattet und man seine körperliche Präsenz zu spüren meint, obwohl er kilometerweit entfernt ist.
Diese Nähe ist uns allen bewusst (ein vertrautes Gefühl, was bei manch einem Angst und bei manch einem Wohlbefinden auslöst - gerade weil der Verstand es nicht nachvollziehen kann, was da vor sich geht), aber die Liebe, die dies ermöglicht, konnte auch nie wirklich wissenschaftlich begründet werden. Unter Anderem denke ich da auch an Phänomene, wo Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet/geleitet wurden, obwohl der Retter körperlich weit weg war.
Das sind natürlich alles Dinge die im Unterbewusstsein ablaufen. Selbst wenn man im Nachherein darüber nachdenkt kommt man zu keinem Ergebnis. Das Bewusstsein verdrängt darüber hinaus gerne die Erfahrung, weil man sich z.T. unverstanden und Andersartig dadurch fühlt und der Verstand seine Sicherheiten braucht um sich vermeintlich zu schützen. So bleiben wichtige Erkenntnisse, die wir aus diesen Erfahrungen ziehen könnten aus. Träume sind dann die Möglichkeit des Unterbewusstsein uns die Szene nochmal vor Augen zu halten.
Der Verstand jedoch fürchtet sich oft wieder genauso davor wie zu dem Zeitpunkt des Geschehens.
Darum sag ich: die Seele hat sich nicht geirrt, wenn sie umkehrt, sondern durch die Erlebnisse während der Nahtoderfahrung eine Möglichkeit gefunden den Verstand über ihre Mission in Kenntnis zu setzen ... UND das Bewusstsein hat endlich begriffen, das sich was ändern muss um den Sinn des Lebens erfüllen zu können!
Zitat>>>Die sehenden Lebewesen haben das Sehorgan, das für diese Energieform empfindlich ist<<<
Da gebe ich Dir absolut Recht, ABER Du sprichst von dem irdischen Licht. Beim irdischen Licht gibt es immer eine Lichtquelle/Richtung (Raum) und eine Übertragung (Zeit) ... Hier in der polaren Welt gilt das Sprichwort: Wo Licht ist, ist auch Schatten!
In der Omnipräsenz jedoch gibt es keine Schatten, da das Licht allgegenwärtig ist! Hier gibt es keine Gegensätze mehr ... keine ZWEI-fel ... Hier ist Alles all-eins ... EIN-sicht!
Das Alleine zu verstehen macht unserem Verstand ja schon enorme Schwierigkeiten! Wir können uns allenfalls eine unendliche Weite vorstellen (also eine nie endende Aneinanderreihung von Zeit und Raum in alle erdenklichen Dimensionen!
Das Ziel der Seele ist jedoch nicht die Unendlichkeit, also Reinkarnationen/Wiedergeburten ohne Ende, sondern (nach meinem Glauben) die Ewigkeit -also Omnipräsenz.
Aus diesem Grund kann ich Dir auch uneingeschränkt zustimmen mit der Aussage: >>>Das sichtbare Lichtspektrum ist nur ein geringer Teil davon, es gibt überhaupt keinen Grund dem für die Lebewesen sichtbaren Licht als Energieform einen besonderen Status zu attributieren.<<<
Das ist genau das, was ich oben beschrieben habe. Die von Lucy aufgestellte Theorie des Lichtes hat nichts mit dem Licht zu tun, was unsere Augen wahrnehmen. Wäre dies so, dann könnten wir in dunklen Räumen nicht bunte, helle Träume haben... Nahtodberichte von z.B. blinden oder verschütteten Menschen hätten keine Aussagen über den Tunneleffekt... dem ist aber nicht so - im Gegenteil.
Zitat>>>Dann gibt es einen Glaubensanteil & in diesem Punkt werden die Ähnlichkeiten mit den Religionen erkennbar. Man kann daran glauben, oder auch nicht, beweisen kann man nichts<<<
Ja, das stimmt. Glauben ist jedoch in meinen Augen etwas, was immer verbindet! Die Wissenschaft hingegen kann nur nach dem Ausschlussverfahren beweisen - das heißt, das sie so lange unterscheidet, bis sich eine Richtung als belegbar und beweisbar erschließt.
Ein ganz anderes Thema ist die Religion - sie hat in meinen Augen sehr viel mit Politik zu tun und manch eine Kirche hat sich den Glauben zu ihrem eigenen Vorteil materialisiert. Ich pers. finde das sehr schade, denn die Religion treibt oft einen Keil zwischen die Menschen, die im gemeinsamen Glauben Frieden finden könnten.
ABER wir leben nun mal in der Welt der Polarität ... solange, bis unsere Seele die Omnipräsenz/das Jenseits erreicht hat.
Zitat>>>Summa summarum: Hr. Prof. Niemz hat mit seiner Lucy eine schöne Spielwiese geschaffen. Diese wird von den Teilnehmern gern angenommen, weil die Leute so was mögen<<<
Ja, das ist so - und warum auch nicht???
Man kann nur gewinnen, wenn man GLAUBT und somit seinem Weg hier auf dem Schulungs-Planeten Erde einen tieferen Sinn auf hohem Niveau gibt ... Sind wir doch mal ganz ehrlich; Wenn ich nichts zu verlieren habe - nur gewinnen kann - dabei gesunde, an Körper und Seele - und meinen Weg in Richtung Licht, Liebe und Weisheit gehe ... was um alles in der Welt sollte mich davon abhalten es zu tun?
Ich würde mir (meinem Selbst/Seele) doch nur Selber schaden!!!
Mein Summa summarum: Ich bin der einzige Denker in meinem Kopf - was hindert mich daran positive Gedanken zu haben? NICHTS
Liebe Grüße und einen schönen Sonntag-Abend wünscht Dir
Claudia
|
|
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 01/02/2009 22:51:17
|
striezi57
Beigetreten: 25/03/2008 11:12:10
Beiträge: 27
|
Hallo netherworld,
schön, daß Du Deine Gedanken auch zur Verfügung stellst und diese Spielwiese bereicherst.
Abgesehen davon, daß ich Lucy bereits den Vorschlag gemacht habe, bei abgetrennten Körperteilen (Unfall oder Amputation) Messungen zu machen in Bezug auf Masse und Energie beim Zerfall und so Rückschlüsse auf einen kleinen Überschuß an Energie zu bekommen (Seele) zu Deinen Gedanken.
Ich repariere nur Maschinen und bin kein Forscher oder Akademiker.
Dein Frage Licht sehen. Sehen?
Wir haben die letzten 6 Tage meinen Schwiegervater auf seinem letzten Weg begleitet. Wie soll jemand der stirbt etwas mit seinen Sehnerven wahrnehmen wenn er die Augen geschlossen hat?
Wahrnehmung fand aber statt durch zärtliche Gesten, Berührungen der Haut, Gespräche über etwa 100 Stunden am Krankenbett.
Stunden die ein Gefühl des wortlosen Verstehens (oder Glauben zu verstehen) ergaben.
Nach seinem Tod waren wir einige Stunden allein mit dem Leichnahm. Hast Du schon einmal das Gefühl gehabt, daß Dir ein Toter die Hand wie zum Trost auf die Schulter legt? Das Gefühl, daß Du nicht zu zweit sondern zu dritt im Raum bist? (Klar Luftzug. Bei offenem Fenster)
Nicht alles ist erklärbar. Auch die Religionen können nicht alles erklären, zumal wenn Petrus mit Jesus beim Abendmahl war aber erst 200 Jahre später lebte.
In meiner Gegend aber ist es üblich, daß Du einer Seele, mindestens einen halben Tag Zeit gibst sich zu verabschieden. Das ist fast schon heidnisch - aber vielleicht sind in den alten (z.B.keltischen) Schriften schon mehr Lösungen vorhanden. Vielleicht waren die Menschen schon viel näher an der Lösung.
Nicht falsch verstehen. Ich lese mich in viele Religionen ein, diskutiere mit Gläubigen aller Richtungen (bei der Arbeit im Ausland). Die Lösung mit dem beseelten Lebewesen und dem Licht (Energie) ist die Lösung die in den meisten Religionen akzeptabel ist.
Ich hoffe, daß irgendwann eine Messung vorliegt, bei der nach einem Tod, etwas übrig ist. Masse oder Energie. Wo der Leichnam in seiner Masse und der Energie Sekunden vor dem Tod quantifiziert ist und wo Stunden später die Bilanz in Bezug auf Masse und Energie nicht mehr stimmen. Dann ist keine Seele gefangen - aber ein Beweis daß da noch mehr ist.
Darauf warte ich.
Wünsche Dir weiterhin eine gute Zeit.
Mit freundlichem Gruß
striezi57
|
|
Wenn die Liebe zwischen zwei Menschen nur ein Hauch göttlicher Energie darstellt, sollten wir uns bemühen dieses Kraftwerk richtig anzuzapfen.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 02/02/2009 08:57:34
|
Lars
Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
|
Hallo Striezi57,
es ist eine sehr private Angelegenheit über die Du berichtet hast. Vielen Dank dafür. Jemand der hautnah einen geliebten Menschen verabschiedet, hat sicherlich ein besseres Verständnis, als derjenige, der so etwas noch nicht erlebte. Dein beschriebenes Gefühl ist doch etwas Wunderbares. Ich selbst glaubte, als meine geliebte Omi vor Jahren starb, sie (ihre Liebe) sei in mich übergegangen. Kurzum, es geht etwas vonstatten, was gut tut aber nicht hinreichend erklärbar ist. Auch wenn Du vielleicht nicht gläubig bist oder Vorbehalte hast, so hast Du im Erlebten eine bereichernde Erfahrung gemacht. Jemand der nicht an die Existenz einer ewigen Seele glaubt, müsste doch, sofern er einen geliebten Menschen verliert, völlig verzweifeln, weil er göttliche Geborgenheit ablehnt.
Sicherlich wäre es interessant, wenn man (schul)wissenschaftlich (durch Messungen) feststellen könnte, dass sich die Seele vom Körper löst. Durch Dein Erlebnis hast Du bereits eine Bestätigung dafür erhalten und es dürfte unerheblich für Dein Empfinden sein, ob es physikalisch messbar ist. Auf grenzwissenschaftlichem Gebiet hat man jedoch schon viel erforscht, was leider nur ungenügende Anerkennung findet. Dabei ist die Qualität mancher parawissenschaftlichen Arbeit aufgrund der negativen Vorurteile auf höchstem Niveau. Normalerweise müsste eine göttliche Erfahrung, in welcher Form auch immer, bei jedem gläubigen Menschen vorhanden sein, denn der Glaube sollte sich nicht ausschließlich an Bindung (Herdentrieb) irgendeiner Konfession (oft ein Dogma) fixieren.
LG Lars
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 03/02/2009 18:27:33
|
striezi57
Beigetreten: 25/03/2008 11:12:10
Beiträge: 27
|
Hallo Lars,
nichts zu danken. Es geschieht tausendfach, täglich, irgendwo auf der Welt.
Du hast recht -Ich gehöre keiner Religion an. Ich glaube. Das ist aber kein festes, dogmatisches Ding in mir. Es ist ein lebendiger Glaube. Ein suchender Glaube. Deshalb bin ich hier.
Ich sehe (als Betroffener) was in der Medizin-Pharmaindustrie abgeht - Beispiel Stophantin. Deshalb nehme ich die etablierte Wissenschaft -ebenso wie die Kirchen- nicht sehr ernst.
Der Mut von Lucy ist zu bewundern. Ich hoffe sie/er wird nicht verunglückt.
Ich denke der Anstoß und die losgetretene Diskussion von Herr Niemz können vielen Suchenden helfen.
Der Gedanke, daß nach Darwin wieder ein Forscher etwas bewegt und die Dogmen einiger Religionen bloßstellt, tröstet. Die Unterdrückung der amtierenden Religionen von anderen Glaubensrichtungen wird bestraft.
Das Paradies - kein wundervolles Land wo Milch und Honig fließt - keine Jungfrauen die warten - keine verstorbenen Seelen die in einem neuen Körper hausen müßen.
Einfach nur ein Hauch von Energie/Liebe/Licht. Schlimm. Der Gedanke im Paradies nicht über einen Körper zu verfügen. Wie soll man das Menschen beibringen? Menschen die nicht bereit sind Ihre Gewohnheiten (Besitzdenken - auch der eigene Körper ist Besitz) aufzugeben sind eben auch nicht bereit körperlos ins Paradies zu kommen.
Macht nichts - irgendwann darf jeder (ich) die Schwelle überschreiten. Dann erfahre ich wie weit mein denken gediehen ist.
Danke Dir für die Antwort.
Mit freundlichem Gruß.
striezi57
|
|
Wenn die Liebe zwischen zwei Menschen nur ein Hauch göttlicher Energie darstellt, sollten wir uns bemühen dieses Kraftwerk richtig anzuzapfen.
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 16/03/2009 18:54:45
|
Claudia
Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
Beiträge: 112
|
Hallo striezi57
Danke für Deine schöne Formulierung:
>>Ich glaube. Das ist aber kein festes, dogmatisches Ding in mir. Es ist ein lebendiger Glaube.<<
Ich empfinde es auch so, das der Glaube fließt ... er sich ständig neu konstruiert um sich wieder de zu konstruieren ... er geboren wird um los zulassen und zu vergehen um sich wieder neu zu gebären ... er sich hinterfragt um zu erklären ... er fühlt um zu verstehen und begreift durch Erfühlen ... er analysiert um zu praktizieren und wird aktiv in der Passion ... er liebt um zu leben und lebt um zu lieben.... erreicht all seinen Mut durch Demut ... etc...
Es tut manchmal gut, sich einfach nur in ihm treiben zu lassen, auf die innere Stimme zu hören, der höheren Macht zu vertrauen, das die Richtung die Richtige ist, die er einschlägt.
Beweise jedenfalls braucht mein Glaube nicht ... er ist fest verankert in mir, obwohl ich ihm alle Freiheit der Welt lasse ... und doch fließt er ... im ewigen Kreislauf des Lebens.
Einen schönen Abend noch!
Claudia
|
|
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 05/04/2009 18:33:13
|
netherworld
Beigetreten: 05/12/2008 06:48:32
Beiträge: 2
|
Hello Everybody: mich läßt die Frage nicht in Ruhe. Warum denkt Ihr alle, daß ein Wissenschaftler mehr vom Jenseits wissen könnte als ein Theologe?
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 19/04/2009 18:58:41
|
Lars
Beigetreten: 24/09/2007 11:11:49
Beiträge: 85
|
Hallo netherworld,
deine Frage ist interessant, doch woraus schließt du, dass ein Wissenschaftler mehr vom Jenseits als ein Theologe wissen soll?
Das hat meines Wissens keiner behauptet. Vielmehr wird das Jenseits in Niemz Büchern physikalisch beschrieben, während es in der Theologie teils mystisch anmutend dargestellt wird.
Der Mensch hat sich im Laufe seiner Entwicklung sehr verändert. Während man früher viele Naturerscheinungen als Werke Gottes deutete, hat man heute die Wissenschaft, die für fast alles logische Erklärungen bereithält. Man braucht keinen Gott mehr. Das ganze Denken der Menschen hat sich damit offenbar verändert. Der Glaube ist sogar soweit vergessen, dass viele spöttisch über Glaubende sprechen und meinen, dass alles irgendwie wissenschaftlich erklärbar sei. Dass dem offenbar nicht so ist, vermitteln Wissenschaftler die sich trauen den Mund auf zu machen. Genannt seien Einstein, Pauli, Planck, Dürr, Niemz um nur einige Physiker zu nennen. Diese Art der Verständlichmachung von Gott und dem Jenseits ist für viele Menschen verträglicher als beispielsweise biblische Geschichten, wobei letztere nicht weniger bedeutend sind.
Selbst gläubige Kirchgänger sind soweit mit dem gesellschaftlichen Leben verwickelt, dass sie fast ausschließlich der Art von Wissensvermittlung Vertrauen schenken, die auf erwiesene Tatsachen beruhen (bestätigte Experimente). Dazu kommt das Lenken der Medien, die bestimmen können, wie spektakulär Nachrichten vermittelt werden. Geisteswissenschaft steht den übrigen Wissenschaften leider im gesellschaftlichen Rang nach, obwohl ja ursprünglich alles aus dieser (Philosophie) entstanden ist...
VG Lars
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 20/04/2009 16:50:00
|
atlantia7777
Beigetreten: 21/08/2007 17:08:17
Beiträge: 193
|
hallo ihr lieben,
ich kann dazu nur nochmals sagen: man kann dieses erlebnis auch im normalen leben haben. denn: in allen augen-blicken, in denen man Gott selbst ins auge sieht, erlebt man diesen zustand - tunnelblick, zeitstillstand, allwissen.
man wirft dabei einen blick auf das eigene grössere selbst, auf die unfassbare grösse, die man selbst IST.
dies ist gar nicht so verwunderlich, sondern erfahr-bar. es ist ganz natürlich!
ich habe das erlebnis bereits dreimal gehabt, davon zweimal bewusst herbeigeführt, indem ich meiner dualseele in die augen geschaut habe.
liebe grüsse
atlantia
|
|
wie im Himmel - so auf Erden
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 28/04/2009 18:00:27
|
Perry
Beigetreten: 22/04/2009 17:00:04
Beiträge: 3
|
Darf ich auch noch'n bißchen Möchtegern-Quantensenf dazugeben ?
Man stelle sich mal vor wieviel Miriarden biochemischer und damit elektromagnetischer Prozesse sich in uns abspielen. Aus diesen bestehen wir, zuzüglich einiger relativ toter Komponenten wie Knochen oder Fingernägel, obwohl diese auch leben, wenn sie noch leben.All diese Prozesse, von denen wir nur einen winzigen Bruchteil bewußt erleben, werden von diesem rätselfaften Leben erzeugt und organisiert.
Welch riesiges elekromagnetisches Hologramm tragen wir da mit uns herum.
Dieses gesamte biochemisch / elektromagnetische Mega-Konstrukt wird im Tod von seiner molekularen Organisation befreit. Was aber bleibt ist ein Wellennetz, ein Wellenknäuel, ein Hologramm, das im Laufe des Lebens , inklusive dessen was wir Bewußtsein und Gefühl nennen, entstanden, gewebt und gefestigt wurde, und nur als Gesamtes zu begreifen ist, nur mittlerweile von seiner molekularen Matrix befreit. Und auch wenn die Atome sich verteilen und dissoziieren, so bleibt dieses Wellenhologramm bestehen, vielleicht aufgrund non-lokaler Wechselwirkungen, was durchaus als Übergang in eine andere Dimension verstanden werden kann. Wen wunderts da, wenn dieser Trennungsprozess mit Lichtgeschwindigkeit vonstatten geht und auch in der Übergangsphase so empfunden wird ?
|
|
|
 |
![[Post New]](/forum/templates/lucy/images/icon_minipost_new.gif) 28/04/2009 18:11:40
|
Claudia
Beigetreten: 02/02/2008 16:52:47
Beiträge: 112
|
Hallo @ all ...
meine Rede!
Der Körper ist Materie und im Übergang zum materiellen Tod erkennen unsere Sinne erst, was unsere Seele schon lange kennt - die Lichtgeschwindigkeit, bzw. den Übergang in den Zustand der Omnipräsenz .... der Körper ist halt nur die Form .... die Seele ist der Inhalt!
Liebe Grüße
Claudia
|
|
Sei Deiner Welt ein Engel,
so wird sie Dir-
trotz aller Mängel-
so gut sie kann ein Himmel sein!
|
|
|
 |
|
|
|
|